Posts mit dem Label Augen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Augen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. April 2012

Im Detail: meine Augenoperation (Laser PRK Methode)

Da ich die Kommentarsektion nicht sprengen wollte, kommt jetzt hier ein gesonderter Bericht zu meiner PRK Laser OP.

Wo fange ich am besten an? Also zu meiner Ausgangssituation: ich hatte auf den Augen etwas zwischen 6,25 und 6,75 Dioptrien, war also recht extrem kurzsichtig (also, alles was weiter als 5cm von den Augen entfernt war, war absolut verschwommen). Hinzu kam eine Hornhautkrümmung... ich denke jetzt erklärt sich vielen warum meine Brillen so verdammt teuer waren und tendenziell immer teurer wurden.
Im Oktober war ich dann zu einem Beratungsgespräch und dort wurden erst mal die Augen begutachtet und vermessen und darauf hin konnte mir dann der Arzt so in etwa sagen, wie die Chancen zur "100%igen Heilung" stehen und auch einiges zum Ablauf klären.
Bei mir war es so, dass er meinte, dass in Anbetracht der Tatsache, dass meine Augen noch stetig schlechter wurden, es ratsam wäre nicht allzu lange zu warten, da ab 6 Dioptrien auch die Chancen zur perfekten Sicht sinken.
Nach einigem Nachdenken, fand ich es richtig für mich, da es wie gesagt, einfach die günstigere Alternative ist.
Wobei wir bei den Zahlen wären. Klar ist es kein Pappenstiel.
Pro Auge kostete das Lasern 1600€. Hinzu kamen noch etwa 70€ für Medikamente und Nachbehandlung. Später habe ich gehört, dass man Brustimplantate für etwa 6000€ bekommt.
Schon krass: ich würde meine Augen schon als ein etwas teureres Gut einschätzen, als die Brüste und direkt kompliziert sieht das Gestopfe eigentlich auch nicht im TV aus.
Aber das nur um eine kleine Relation zu setzten.

Ich hatte mich also dafür entschieden. Am 31. November war die OP und ich war extrem aufgeregt. Allerdings lagen kaum Risiken vor. Für mich persönlich wäre das schlimmste gewesen, wenn sich gar nichts getan hätte (kommt wohl gelegentlich auch vor). Mit einer vollständigen Sichtherstellung habe ich nicht wirklich gerechnet (wie gesagt, ich war schon ein etwas wackeliger Patient).

Die OP an sich geht super schnell!!! Nicht einmal eine Minute. Bevor es aber losgeht, bekommt man eine Schmerztablette und Tropfen in die Augen um diese zu betäuben. Dann wird ein paar Minuten gewartet und dann gehts in OP- Kittel und Schuhen zum Lasern.

Hier also der gruseligere Teil:
auf einer Liege muss man mit dem Kopf unter ein Kopfteil rutschen. Darunter hat man dann die perfekte Aussicht auf den Laser :D
Und gelegentlich guckt auch der Arzt da durch. Die Augen dürfen bei diesem Prozess allerdings nicht blinzeln, daher werden Augenspreitzer angebracht (Clockwork Orange lässt grüßen, allerdings waren meine aus stylischem und hygienisch unbedenklicherem Plastik), das ist zugegeben unangenehm, da man trotzdem automatisch versucht zu blinzeln.
 Der für schlimmste Part kam als nächstes: mit einem mikroskopisch kleinen Schaber (ein bisschen wie die Eiscremeschaufeln in Eiscafes) wurde direkt auf der Hornhaut herum gekratzt. Durch die Medikamente zuvor tat das definitiv nicht weh, es war aber wirklich wirklich unangenehm und hat mir kalte Schauer über den Rücken gejagt (nur daran zu denken bewirkt das gerade bei mir). Natürlich konnte ich es da nicht lassen und mein Kopf hat sich automatisch immer weg gedreht, weshalb mich dann die Schwester fest halten musste.

Danach musste ich nur noch wenige Sekunden erst mit dem einen, dann mit dem anderen Auge in das Laserlicht schauen. Das tat gar nicht weh und war einfach wie in die Sonne zu schauen.
Und das wars auch schon (Augenspreitzer kam natürlich noch raus)!

Dann bekam ich noch eine Salbe auf die Augäpfel (der Schaber und Laser haben halt das Auge verletzt und die Creme diente zur Wundheilung). Und danach gingen die Augen zu.
Das ist ein natürlicher Mechanismus des Auges um sich zu regenerieren, zu heilen und weitere Verletzungen zu vermeiden.

Und dann war ich für etwa 3 Tage blind. Der Arzt hatte auch klar und ausdrücklich gesagt, dass man die Augen nicht zum öffnen zwingen soll, oder gar mit den Händen nach helfen. Wenn die Hornhaut wieder okay ist, würden sich die Lider von ganz allein wieder öffnen.

Zu hause war das dann teilweise ganz witzig. Niemand konnte ja sehen ob ich wach war, oder nicht... und niemand konnte sehen, ob ich auf der Toilette war oder nicht (ich hab mir nach kurzem abgewöhnt das Licht an zumachen).

Leider sind meine Augen von Haus aus etwas empfindlicher als normal, weshalb ich teilweise schon starke Schmerzen hatte und versucht hab so gut wie möglich die Tage zu verschlafen. Die Schmerzmittel vom Arzt haben aber größtenteils geholfen.

Am vierten Tag morgens gingen die Augen dann einfach auf und selbst mit dem anfangs noch etwas milchig/nebligen Bild, konnte ich schon meinen Wecker erkennen und die Zeit ablesen. Ich hab echt erst einmal geheult.
(Auch hierzu wieder eine Anekdote aus meinem "blinden Leben": Ich war mit zwei Freundinnen übers Wochenende in Seoul -nein, ich habe keine Bank überfallen, sondern in Shanghai gelebt, was fast ein Katzensprung war-. Dort waren wir unter Anderem in einem Vergnügungspark (Lotte World), wo ich genötigt wurde Achterbahn zu fahren und direkt an der ersten Steigung meine Brille verlor (es war eine Wasserachterbahn und somit plumpste sie in die tiefen des trüben Wassers).... für einen Tag habe ich mich wirklich extrem hilflos gefühlt. Ich wäre auf dem Flughafen ohne meine Freunde verloren gewesen.)

Es hat dann noch etwas 2 Wochen gedauert bis ich "stabil" sehen konnte. Das heißt, es war immer anstrengend Bücher und Bildschirme zu lesen, wegen des starken schwarz/weiß Kontrastes, die Augen wurden schnell müde und tränten gelegentlich, aber auch in der Zeit gab es Momente wo ich schon fast einen Röntgenblick hatte; SO scharf und klar war die Sicht.

Ich war dann noch zwei mal zu Nachuntersuchungen, die mehr als befriedigend waren:
- die Hornhautverkrümmung war weg
- die Sicht war perfekt
- die Hornhaut so gut verheilt, dass ein Augenarzt nicht einmal sehen würde, dass ich eine OP hatte.

Was will man mehr?

Für mehr Infos würde ich euch Youtube erklären. Da gibt es massig Videos, die für mich auch jetzt noch sehr unangenehm an zuschauen sind. Und auch Wikipedia ist sehr hilfreich, da es ja sehr unterschiedliche Laser OPs für die Augen gibt.




Was ich nicht empfehlen kann ist Final Destination 5 vor so einer OP zu sehen. TUT ES NICHT!!!

Mittwoch, 14. März 2012

Der Lupus der Beautyblogger

Etwas, das bei Dr. House gefühlte 1,3 Folgen diagnostiziert wird, sich aber in nur 5% der Fälle tatsächlich zu trifft : das heilige Dupe zu irgendwas gefunden zu haben. (da ich, wie vielleicht einigen aufgefallen sein dürfte, versuche auf Englische Begriffe zu verzichten, werde ich fort an "ultimativer Abklatsch" benutzen)

Ich kann gar nicht sagen wie oft ich solche vermeintlichen Produktzwillinge auf anderen Blogs gesehen habe, die sich unter zu Hilfe nahme von Zoom, Tages- und Blitzlicht, allenfalls als Stiefgeschwister entpuppt haben. Wobei ich ehrlich gesagt weitaus weniger kritisch bin und Familienzugehörigkeiten auch so gern an erkenne.
Blut ist schließlich dicker als Nagellack... oder so ähnlich.

Während einige sich um Nuancen streiten und deklarieren dieses oder jenes ginge eher in eine rostbraunere Richtung, während andere meinen es wäre eindeutig ein kühlerer Ton, kratze ich mich am Kopf und frage mich manchmal was das soll, denn: auf dem Lid, der Wange, dem Nagel oder den Bauchnabel, sehen die Produkte doch trotzdem gleich aus... es sei den man schminkt schon aus Prinzip wechselseitig mit den Stiefgeschwistern.

Freitag, 24. Februar 2012

You line, she lines, he (?!) lines, ... eye line?

Ich hab ja noch nicht allzu lange was mit Kosmetik am Hut und bin demnach noch am lernen. Ein perfekter Lidstrich ist also für mich dabei die absolute Königsdisziplin.
Mir klappt fast jedes Mal ehrfürchtig die Kinnlade runter bei perfekten, schmalen und schwarzer als schwarzen Linien. Und dann krempel ich mir immer die Ärmel hoch und denke: kann ja nicht so schwer sein, oder?
Sekunden später zuckt mein Arm das erste Mal und ich fluche. Wildes rubbeln verschönert das Ergebnis dann auch nicht, glaubt mir.

Ich hab mir wirklich vorgenommen das zu üben. Vornehmlich mit Gel-Eyeliner, da ich mit den Filzlinern Probleme hab (vor allem was die Haltbarkeit angeht^^;) und Kajal entweder rote Striehmen hinterlässt, weil sie zu fest sind und zu dünn gespitzt oder weil sie viel zu weich sind einfach merkwürdig aussehen. Ein Pinsel scheint mir da die beste Wahl.


Natürlich habe ich auch versucht den ganzen Lernprozess etwas zu dokumentieren. Aber vor allem soll es mich motivieren beim Üben.

1. Muss ich dazu etwas sagen? Das Auge hatte ich offen gelassen, weil ich durch Zucken gezwungen war die Linie immer dicker und dicker und dicker zu machen... sprich: das ganze Lid war schwarz.

2. Eine sehr sehr zaghafte Strichellinie.

3. Hauchdünn und krumpelig. Das muss mir ein gestandener Make-up Guru erst mal nach machen.

4. Ein fast erfolgreicher Versuch mit einem Max Factor Kajal... gerade als ich fertig war zucken die Finger magisch Richtung Lid. War ja klar...

5. Bisher der wohl gelungenste Versuch möchte ich meinen.

6. Und wieder einmal viel zu dick und verwackelt. Au weia.


Wie man unschwer erkennt ist da noch ein weiter Weg vor mir. Sehr weit und steinig, und verkrüppelt...
Für Tipps bin ich übrigens sehr dankbar! :)



P.S.: In die Öffentlichkeit hab´ ich mich mit Lidstrich noch nicht getraut.

Samstag, 4. Februar 2012

Wie permanent ist eigentlich semi-permanent?

Vor einiger Zeit hatte ich mir den dunkelblauen Eyeliner aus der Frag die Gurus LE von Essence gekauft und mich bis gestern schlicht und einfach nicht getraut ihn zu benutzen.
Warum? Weil er sich semi- permanent schimpft und ich im Eyeliner-ziehen noch recht unerfahren bin.
 In meinem Kopf sah ich also schon, wie ich mit einen dunkelblauen Stich übers ganze Lid herumlaufen muss.
Irgendwie hat mich dann doch die Neugier gepackt ( Wie schlimm kanns denn schon werden?) und ich stellte mich mit leicht zittrigen Händen vor den Spiegel. Ein paar kleine Wellen und Unebenheiten hatte das Ganze zwar, aber ich war doch recht zufrieden.

Nun gut... vor dem Schlafengehen, musste alles ab und da bin ich dann doch etwas panisch geworden, denn sowohl mein Balms Away, also auch diverse Entfernertücher, halfen nicht alles runter zu bekommen. 

Am nächsten Morgen sahen meine Lider folgendermaßen aus:

Ein wirklich ungünstiger Ton, der zwischen blauem Auge und geplatzter Ader liegt.

Es blieb mir nichts anderes üblich als einen neuen Lidstrich darüber zu ziehen um das Elend zu verdecken (diesmal mit Kajal, da weiß man, dass er nach ein paar Stunden in der Lidfalte landet und gut abwischbar ist).



Mittwoch, 18. Mai 2011

Wimpernaufschlag: Helena Rubinstein Lash Queen





 Wie man sieht ist das Bürstchen nicht durchgängig geschwungen, 
was echt toll ist, weil man je nach Einsatzort die Bürst leicht drehen kann :)

nicht wundern... ich tusch meinen unteren Wimpernkranz immer nur zu einem Drittel ;)

Fazit: 
Sie hält den Schwung wirklich schön und das Bürstchen ist auch wirklich super benutzerfreundlich. 
Allerdings finde ich, dass die Mascara, trotz dass man nichts an ihr zu meckern findet, den Preis von € 30,95 / 7.5 g nicht Recht fertigt.

Dienstag, 26. April 2011

Germany´s worst Eyeshadow Base

Tadaa! Herzlichen Glückwunsch P2:

 ...nach einer Stunde (ohne Lischatten aufgetragen zu haben) :