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Freitag, 26. September 2014

Für eine handvoll Make-up...

Nein, das ist nicht die neuste Palette von Urban Decay oder einer weitestgehend unbekannten Marke, die ich euch schmackhaft machen möchte.
Das ist eine always-Dose (gabs sogar gratis), die ich aus einer Laune heraus angefangen habe mit Nagellack zu beklecksen. Von dem Ergebnis war ich sogar ziemlich begeistert und konnte die Schachtel nicht ungenutzt in der Schublade verschwinden lassen. Also habe ich gleich noch ein paar Lidschatten aus ihren Einzelverpackungen geholt und mit Magneten versehen, ein paar andere waren schon depottet und wurden neusortiert. Herausgekommen ist ein perfektes platzsparendes, kleines Reise-Set, das ich mir besser von keiner Marke wünschen könnte:
alle Swatches, wie gewohnt ohne Base
Ich habe drei Rouges: das pinke "la vie en rose" von tooFaced, "coralista" von Benefit und "desert rose" von Nivea. Alle sind komplett unterschiedlich in Deckkraft und Textur und somit eine schöne Mischung für unterwegs.
Zudem habe ich 9 Lidschatten untergebracht: in der obersten Reihe der Coastal Scents Hot Pot in "M25" (matt und lässt sich evtl. als Rouge mißbrauchen), "heist" von Urban Decay (matt) und ein Schimmerlidschatten von NYX in "barely there".
In der zweiten Reihe: Catrice "Dorian´s Grey" (schimmer) und "peacocktail" (glitter) sowie der seiden-matte "pale pebble" von Max Factor.
Und zu guter letzt "Starlight Expresso" (matt) und "Plum Plumes" (glitter) von Catrice, sowie "vert et rose" (duo chrome) von agnis b.

Ich liebe die Mischung und habe dafür auch meine erste zusammengestellte Palette (x) ein wenig verändern müssen. Das handlichere Format ist mir da doch noch ein wenig lieber.

Ich konnte durch diese kleine Bastelei schon wieder einiges an Platz sparen (mein Make-up Täschchen ist immer noch meine Begrenzung) und ich hoffe, dass ich dadurch auch öfter zu den Blushes und bestimmten Einzellidschatten greife und vielleicht doch mal ein Puderprodukt leer bekomme.

Mal ehrlich - für Beautybloggerverhältnisse besitze ich wenig Make-up und trotzdem habe ich noch kein Pfännchen sehen können. Wie geht das?? Nutzen die anderen einfach enorm viel oder nur sehr einseitig das was sie haben? Ist mir ein Rätsel...
... eventuell ein Fall für das Gallileo Mystery Team?

Donnerstag, 26. September 2013

Padmé Pat Thai: glutenfrei Kochen mit Star Wars

Etwas, das ich absolut empfehlen kann für Geburtstage sind Gutscheine. Sie machen nicht viel Arbeit (beim Schenken zumindest) und insgeheim hofft man, dass der Beschenkte es vergisst sie ein zu lösen.
Mein Bruder vergisst leider nicht so schnell und so hatte er vor kurzem den Gutschein für ein Rezept seiner Wahl, den ich ihm mit einem Star Wars Kochbuch (x) geschenkt hatte, eingelöst (leider kurz vor seinem Verfallsdatum also der Gutschein, nicht mein Bruder, denn ich bin so schlau und versehe alle meine Gutscheine mit dem kleinen Zusatz "einlösbar innerhalb eines Jahres ab Schenkung"). Zum Glück hat er dabei nicht nur an sich gedacht, und sich ein Rezept aus dem Buch ausgesucht, dass ich auch abschmecken bzw. essen kann.

Zutaten (für 2-4 Personen, aber eher für 2):
125gr vietnamesische Reisnudeln (Banh Pho)
4 EL Gemüse-Öl
2 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
1/4 Tasse Wasser
2 EL Fischsauce (Bitte auf Zutatenliste achten! Je kürzer die Liste, desto besser, denn i.d.R. sind nur fermentierte Meeresfrüchte, Wasser, Salz und Zucker enthalten)
1 EL brauner Zucker
1 TL Paprika (Rosenpaprika, scharf - keine Angst  ich bin wohl die größte Pussy auf diesem Planeten was "zu scharf" angeht und man schmeckt es kaum, trust me)
optional 1/4 TL Cayenne Pfeffer (den hab ich weg gelassen, wegen siehe oben)
10-15 Shrimp (gekocht, gehäutet und entdarmt)
4 Frühlingszwiebeln (in ca 3 cm langen Streifen)
4 EL geröstete Erdnüsse (grob gehackt)
2 Tassen Bohnensprossen
1 geviertelte Limette (Jamie Oliver würde diese vor dem Zertrennen auf der Arbeitsfläche mit leichtem Druck rollen - ich auch)

Zubereitung:
1. Die Nudeln eine viertel Stunde in heißem Wasser aufweichen lassen und abgießen.
2. Öl in Pfanne/Wok geben und erhitzen (mittlere Hitze).
3. Knoblauch hinzufügen und brutzeln lassen bis er etwas Farbe bekommen hat.
4. Nudeln zufügen und für etwa 3 Minuten braten.
5. Wasser, Fischsauce, Zucker, Paprika, (Cayenne Pfeffer), zufügen und umrühren.
6. Nun kommen auch die Shrimps, Frühlingszwiebeln, Erdnüsse und Sprossen in die Pfanne.
7. Für weitere 3 Minuten anbraten und gelegentlich umrühren.
8. Fertig: mit Limette servieren.

Das Rezept ist recht simpel und macht was her. Uns hat es jedenfalls gut geschmeckt - aber trotzdem bin ich froh den Gutschein abgearbeitet zu haben.

Dienstag, 6. August 2013

Ohne Tasche, keine Competition. Mit Tasche,

...auch keine Competition.

Vor kurzem stolperte ich über einen Aufruf eines Blog, bei dem es darum ging eine Handtasche zu nähen (Link zum Wettbewerb). Und ich wollte UNBEDINGT daran teilnehmen. Einsendeschluss war der 31. Juli - ich meine mich zu erinnern, dass ich am 16. Juli von dem Wettbewerb erfahren habe. Aber das schien mir kein Problem. Wo ein Wille ist, ist schließlich auch ein Weg (der Weg zum 1000€ Shoppingerlebnis mit Guido Maria Kretschmer um genau zu sein).

Fun Fact: habe nie gnäht und bis zum 16.Juli saß ich auch noch nie vor einer Nähmaschine.

Nachdem ich meine Mutti um eine kurze Einweisung gebeten hatte und die Ärmel einer Jacke um nähen zu können, fühlte ich mich gut was die alte Meister 310 Nähmaschine (x)  betraf und machte mich heimlich ans Werk.

Heimlich vor allem, weil ich keine Ruhe gehabt hätte wenn mir meine Mutti über die Schulter geschaut hätte und was viel wichtiger ist - im Falle eines Fehlschlags bleibt es eben meine Sache.
Wobei letzteres durch diesen Blogeintrag relativ ist.
Zum Tathergang: ich habe mir nicht extra irgendwelchen Stoff besorgt, sondern eine kaputte Tasche (Verschluss irreparabel abgerissen) verwurstet und für das Innenfutter habe ich einen Stoffrest benutzt, den ich vor bestimmt 10 Jahren gekauft hatte (warum weiß ich nicht mehr so genau).
Vorlage gab es nicht wirklich, die Größe der Stoffreste haben weitest gehend bestimmt, wie groß die Tasche letztlich wurde.
Unglaublich frustrierend war die Arbeit mit dem Kunstleder, denn es dehnte sich und verzog sich und war alles andere als kooperativ.
Außerdem MUSSTE ich natürlich eine etwas ungewöhnliche und nicht besonders zweckmäßige Nähart (Fadenführung?) wählen, die erstes höchst wahrscheinlich noch verstärkt hat.

Schlussendlich ist alles ein bisschen schief und krumm geworden - auch wenn die Tasche euch von weitem glauben machen will, dass sie okay ist.
Nach einem Mal umnähen war der Stoff nämlich so dick, dass die Nadel es nicht mehr hindurch schaffte, weshalb ich dann mit Angelschnur das Innenfutter in der Tasche festnähen musste (machen große Designer sicher alle so). Das war auch der Punkt an dem ich das ganze fast in den Müll befördert hatte, weil mir klar wurde, dass das eine Schnapsidee gewesen war.

Letzter Makel: der Verschluss. Hier wollte ich was ganz tolles machen - einen magnetischen Verschluss. Den Magneten habe ich mühsam mit Anglerschnur eingenäht und was war? Der weiße Stoff war zu dick und nun ist die Anziehungskraft so schwach, dass selbst ein 3-jähriges Kind die Tasche aufpusten könnte.

Aber hey, ich hatte die Tasche am 27.Juli fertig - es blieb noch Zeit sie einzuschicken. Dann schaute ich mir die bereits eingesendeten Handtaschen an und mich verließ der Mut.

Die Tasche liegt jetzt in einer Schublade und ich nehme sie manchmal raus mit einem Kopfschütteln (was hatte ich erwartet, das war schließlich mein erstes Nähprojekt) und auch mit ein wenig Stolz. Immerhin hab ichs durch gezogen und sie hätte schlimmer aussehen können. So viel ist klar.



Meint ihr ich bin mit 26 aus dem Alter heraus, wo man der Mami Basteleien schenken kann, und sie sie trotzdem benutzt, weil man sich ja so große Mühe gegeben hat? Oder bin ich da 20 Jahre zu spät dran?

Donnerstag, 4. April 2013

Rezept: glutenfreie Erdnussbutterkekse aus der Hölle

Ich könnte mich manchmal maßlos über Rezepte aufregen. Sowohl in Zeitschriften, als auch im Internet werden einem Bilder präsentiert, die einfach nur Lug und Trug sind.
Bei glutenfreien Rezepten scheint mir das noch krasser zu sein, als regulär und somit präsentiere ich heute ein Rezept, dass bitte keiner nachbacken soll, es sei denn der oder die jenige Backt und Kocht leidenschaftlich gerne für den Komposthaufen (ich verurteile niemanden, wir haben alle unsere Spleens).

Das Rezept stammt von The Detoxinista und mannomann, die Frau wartet mit tollen Bildern auf.
Am schlimmsten ist der Fakt, dass man von den Zutaten über den Teig, zum Endergebnis genau sieht ab welchen Zeitpunkt etwas schief läuft. Yay.


Meine Wahl fiel leider auf dieses Rezept, weil ich alles im Haus hatte und der Aufwand sehr gering war, hier die Zutaten:
Statt der halben Tasse Schokostückchen, hatte ich eine Vierteltasse genommen und den Rest mit Macadamianussstückchen aufgefüllt. Schoko-Nuss ist in der Regel immer recht lecker.

Den Ofen auf 175° vorheizen und alles kräftig durch rühren bis eine einheitliche Masse entsteht.
Ich finde hier stimmt mein Ergebnis noch mit dem auf der Rezeptseite überein.

Danach kleine Häufen auf dem Backblech verteilen.
 Dann für 8-10 Minuten backen und fertig! :)

....so zumindest die Theorie. Als ich nach 2 Minuten in die Küche kam begrüßte mich folgendes Bild:
Die Dinger waren aufgegangen wie verrückt (sieht ein bisschen aus wie Exkremente des Marshmallowmonsters aus Ghostbusters) und ich hatte ein bisschen Angst, dass ich nach 20 Minuten Backen, 2 Stunden Herd schrubben würde.

Nach weiteren 6 Minuten sahen die Kekse dann aber so aus:
Gar nicht mal so appetitlich, was?
Was die Textur angeht, war ich eher positiv überrascht, weil sie recht weich waren (sonst ist das ja alles eher bröselig ohne Gluten) - hatten ein bisschen was von Bisquitboden.

Beim Reinbeißen stellte ich mir allerdings die Frage, wie aus so leckeren Zutaten, etwas so ekliges entstehen kann.
Die Erdnussbutter und auch der Honig kommen überhaupt nicht zum Tragen und es schmeckt einfach nur eklig salzig (Natron?). Am Salz kann es eigentlich nicht liegen, da ich hier exakt nach dem Rezept gegangen bin, aber eher etwas weniger genommen habe.

Ich habe keinen Schimmer was hier schief gegangen ist. Backprofis und Hobby-Chemisten mögen mir das bitte erklären.
Aber da ich wie gesagt, nicht von der Vorlage abgewichen bin, frage ich mich schon, was Detoxinista mit den Bildern angestellt hat, bzw. was mit ihren Geschmacksnerven los ist.
Scheußlich.


Ich hoffe dass das einige Menschen davon abhält das nach zu backen. So eine Enttäuschung wünsche ich niemandem.

Dienstag, 27. November 2012

Weihnachten ist gerettet!!!


gluten- und lactosefreie Elisen/ Pfefferkuchen

Die Weihnachtszeit hatte sich schon vor vielen Wochen angekündigt mit den Aufstellern von Lebkuchen und Spekulatius in den Kaufhäusern. Mir läuft jedes Mal das Wasser im Munde zusammen, wenn ich nur daran denke, denn normalerweise bin ich ein Mensch, der auch gern schon im August anfängt Weihnachtsleckereien zu essen.

Die Vorweihnachtszeit ist dieses Jahr, aber durch Entbehrung gezeichnet, da ich nun an einer Mehlallergie leide. Traurig ist das.

Zum Glück muss ich nicht ganz darauf verzichten, dank folgendem Rezept für Elisen:

Man nehme 3 Eier, 90gr braunen Zucker sowie einen EL Honig und schlage diese Zutaten bis sie schaumig sind (dieser Punkt ist sehr wichtig, da die Elisen sonst fester werden).

Nun wirft man 100gr Orangeat und 100gr Zitronat in den Mixer und zerhäckselt diese zu einer feinen Masse.
Dieses kommt nun zu der schaumigen Honig- Eier- Zucker- Masse und führt ihr auch noch einen TL Zimt, einen halben TL Lebkuchengewürz, eine Prise Salz, 125gr gemahlene Haselnüsse und 125gr gemahlene Mandeln zu.

Der Teig wird dann häufchenweise auf dem Backpapier verteilt und bei 150°C für etwa 20min gebacken (oder so lange, bis sie schön braun aussehen).

Wenn sie dann nach dem Backen ausgekühlt sind, kann muss noch Kouvertüre geschmolzen werden, und über die Elisen gegossen werden.


Bisher gab es von allen Seiten nur Lob für diese Leckereien.  :D

Montag, 22. Oktober 2012

McGyver Montag: Ringlein, Ringlein, du musst wandern

Über Jewelmint hatte ich ein hübsches Armband gesehen, das komplett aus Ringen bestand.
Fotos: jewelmint
Ringe sind für mich etwas sehr spezielles. In meinem Besitz befinden sich eigentlich nur Ringe, die eine besondere Bedeutung haben,d.h. ich habe sie von jemand Bestimmten bekommen oder zu einem bestimmten Anlass geschenkt bekommen. Allerdings gibt es da ein Problem: so sehr ich diese Schmuckstücke liebe, sie stören mich ungemein im Alltag beim Schreiben, beim Tippen, ich "vergesse" nie, dass ich sie trage, wie das bei Ohrsteckern etc. der Fall ist. Ergo habe ich selbst genug Ringe daheim um mir selbst ein Armband zu machen und das ging auch wirklich einfach.

Man braucht lediglich:

 Die Ringe sollten eher schmal sein, damit sie noch ein bisschen Spielraum in den Bindegliedern haben und dann wird einfach ein Ring nach dem anderen angehangen, bis das Armband die entsprechende Länge für das Handgelenk hat. Die Binderinge kommen dann um das ganze mit dem Verschluss zu verbinden. Magnetische Verschlüsse kann ich wirklich sehr empfehlen, da sie das Anlegen des Armbands wirklich erleichtern.

 Das schöne an dem selbstgemachten Armband ist eben wirklich, dass es bedeutungsvoll ist. Ringe die man so auch gar nicht zusammen tragen kann, hat man so geballt bei sich und es ist definitiv ein schöner Blickfang und ein schönes Gesprächsthema wenn man darauf angesprochen wird.


Samstag, 11. August 2012

DIY für alle mit dem "schwarzen Daumen"

... ich oute mich. Ja, ich habe den schwarzen Daumen des Todes was Pflanzen angeht. Dies ist keines Wegs übertrieben, denn ich habe auch die "ach so pflegeleichten" Kakteen zum schimmeln gebracht.

Nichtsdestotrotz mag ich das Grün in Wohnungen schon sehr und bin der Ansicht, dass eine Pflanze, die wirklich (über)leben will, das auch tut.
Anfeuern kann man sie aber trotzdem und deshalb:
Die Idee hatte ich in einem recht überteuertem Katalog entdeckt und in mein getreues Notizbuch geklebt (liebevoll "Gehirn" genannt) geklebt.

Wer also seinen Pflanzen etwas Mut zusprechen will, hier ist die Anleitung Schritt für Schritt.

Dienstag, 5. Juni 2012

Kreativität für kleines Geld

Bastelzeitschriften sind derzeit ja echt im Kommen. Von Strickereien über Möbelprojekte ist fast alles dabei. Leider sind diese Zeitschriften nie besonders günstig und für mich einfach das Geld nicht wert.

Von Ideen auf 70 Seiten sprechen mich meist nur etwa 2 an. Manchmal auch gar Nichts. Oft ist es, wie im Falle von "Molly makes" einfach nicht mein Stil oder zu kitschig oder hausbacken.

Zufällig fiel mein Blick aber auf das "Couch- Mag" ("das erste Wohn- und Fashion-Magazin") und ich muss sagen ich war sehr überrascht. Von außen wirkt es wie jedes andere Glamour/Jolie/ und wie sie alle heißen Magazin, doch innen... seht selbst:


Eine wirklich runde Sache. Man findet kleinere DIY Projekte, kreatives Mobiliar, interessante Porträts UND es werden Blogspot Blogger und Bloggerinnen als Quellen angegeben. Sehr sympathisch.
Ich konnte mich gar nicht so richtig entscheiden, welches mein persönliches Lieblingsprojekt ist.

Preislich punktet das 2-monatlich-erscheinende Magazin auch: 1,50€ als Sommeraktion. Sonst kostet es wohl 2€. Ich werde definitiv nach der nächsten Ausgabe ausschau halten.





Samstag, 14. April 2012

Pan-Tao is a Peach

... Pigmente pressen ist echt eine Sauerei. Ich kann Leute nur bewundern die das oft (und gerne?) selber praktizieren. Ich hab mich heute eher unfreiwillig damit beschäftigt.
"Mixing Medium" aka Alkohol & die zwei Opfer

Die Ausgangssituation: nach einem katastrophalem Versuch "Pan-Tao" zu depotten, ist mir dieser zerbrochen. Mir fehlte jedoch der Mut ihn dem Müll zu übergeben (hier kommt wieder mein Unmut noch Funktionierendes wer zuwerfen), die Farbabgabe war schließlich noch prima. Allerdings kann man damit weiß-Gott nicht reisen, weshalb ich mir "Life is a Peach" zugelegt hatte. Von der Farbabgabe ein Zwerg im Vergleich zum Vorgänger aber zumindest konnte ich ihn auch wieder zum Uni-Stützpunkt nehmen. Nach einigen Monaten fiel mir allerdings auf: da kommt gar nichts. Und ich meine wirklich nichts!!! Ich konnte 20mal mit dem Pinsel auf die Farbfläche "einstechen"; ich kam einfach nicht an die Farbe. Das Teil ist so fest gepresst, dass ich mir nur etwas ins Gesicht knallen konnte, wenn ich vorher mit dem Fingernagel über die Oberfläche gekratzt hab... und das ist auch nicht wirklich dem Zweck entsprechend.

Gesagt, getan: "Pan- Tao", habe ich vollkommen zerbröselt und dann noch etwa ein Drittel von "Peach" dazu gegeben (ungeliebtes Stiefkind). Das neue Zuhause wurde gründlich gereinigt und danach kam das "Große Manschen":
Pulvermischung rein,...
..und vollständig mit dem "mixing Medium" durch nässen.
... das war nicht so einfach wie gedacht, meine Hände sahen fürchterlich aus und dann klingelte auch noch die Post!
Das Pressen war ganz okay... ich hatte mir eine feste Pappe in die perfekte Größe geschnitten und mit einem Zellstofftaschentuch (unbenutzt wohlgemerkt) bedeckt und zwei Mal fest alles zusammen gedrückt.

Das noch etwas nasse Ergebnis und ein zufrieden stellender Abschlussswatsch.
Mission erfolgreich! :)

Donnerstag, 5. April 2012

Last Minute Ostergeschenk für Schleckermäuler: Schoko-Minz Likör

Ein ganz schneller Likör ist das! Ihr braucht:
-eine Flasche Vodka (700ml/ ~40%)
-eine Packung After Eight
-600ml Sahne (oh yeah, Baby)
-und etwa 120g gesiebten Puderzucker

Am Ende ergibt das ungefähr 1,5l... man kann also gut kleine Fläschchen für die ganze Verwandtschaft abfüllen.
Jetzt einfach die Schokolade im Wasserbad schmelzen und unter Rühren den Puderzucker und die Sahne hinzu führen.


 Danach kurz auskühlen lassen, den Vodka dazuschütten und in Flaschen abfüllen (die kleinen "Schnapper" hab ich für 1,49€ aus dem Globus).


Für den letzten Schliff, habe ich Etiketten aus dem Internet ausgedruckt und werde diese noch anbringen.

VOILA! Der Likör kann direkt verzehrt werden :)



P.S.: Wurde sehr gut angenommen ;)

Freitag, 18. November 2011

Ein würdiger Abschied: Butterbier nach Muggel Art

Heute ist die letzte DVD der Harry Potter Serie erschienen. Somit sind sowohl die Bücher, als auch die Filme alle veröffentlicht (mal abgesehen von den Collector´s Editions, die sicher noch erscheinen werden). Und ein bisschen schmerzt es. Schließlich bin ich mit den Büchern und Filmen groß geworden und deshalb musste zum heutigen Tag auch was besonderes her.

Das Rezept hierfür habe ich auf hier auf tumblr gefunden und habe nur noch auf eine Gelegenheit gewartet, es zu testen.

Für eine Tasse braucht ihr: 
2 EL Butter, 2 EL braunen Zucker, 1 Pot Milch, 1 TL Vanille Essenz und eine Priese Zimt (recht überschaubar, oder? :)  )

Zuerst schmelzt ihr den Zucker mit der Butter, bis ein Karamelzustand erreicht wird (also immer schön rühren und im Auge behalten).

Danach gebt ihr die Milch, Vanille und Priese Zimt hinzu:

Jetzt nur noch einmal kurz aufkochen lassen und fertig ist das Butterbier! :D

Ich finde das Getränk richtig klasse (aber aufpassen!!! Das Zeug ist dermaßen heiß!! Hab mir direkt die Zunge verbrannt). Allerdings ist es nur für "Süßguschen" geeignet, da es sehr süß ist. Geschmacklich rangiert es zwischen Chai und Milchreis und Vanille Pudding. Unschlagbar! Und es geht sehr schnell. Ich werde das definitiv mal für meine Freunde machen wenn dann ein Harry Potter 1-7 Marathon ansteht!

Gutes Gelingen~~