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Mittwoch, 25. Februar 2015

um den Verstand geshoppt Teil 1: GHD Wonderland Edition

Ich habe wirklich unfassbar lange mit mir gerungen, aber diese fürchterlichen Menschen bei GHD wissen eben wie sie auch Kunden, die eigentlich gar keinen Bedarf haben eines ihrer neuen Eisen zu erwerben dazu bringen, doch wieder zuzuschlagen. Furchtbar, sag ich euch. Die Leute werden sich sicher jetzt auf die Schulter klopfen.
Mal von der blau-violett schimmernden Optik abgesehen und den Extras (Hitzematte/Tasche, Klemme und zwei Haarclips), hat mich vor allem der Preis überzeugt, denn bei Hagelshop war und ist er immernoch 25% Preisgesenkt auf 149€ und dann habe ich beim Stöbern im Netz noch einen 10% Rabattcode gefunden, womit das gute Stück "nur" noch 135€ gekostet hat und das ist weniger als die ganz simple Version des Stylers ohne Zubehör bei Asos kostet (da war er am günstigsten).
... außerdem hatte ich fast nur Geld zu Weihnachten bekommen und fand es blöd das alles nur auf die Bank zu tragen und mir nicht auch was zu kaufen, was ich mir sonst wirklich nicht gönnen würde.

Seit 2006 (da hab ich mir meinen noch perfekt funktionierenden Styler für 115€ gekauft) hat sich nur wenig verändert. Die beiden Styler sind quasi gleichlang und breit, habe beide superlange Kabel, heizen schnell auf und lassen sich beide einfach bedienen. Der Wonderland Styler piept allerdings kurz wenn er einsatzbereit ist (die alte Version blinkt) und ich erschrecke mich gelegentlich noch deswegen, weil ich es absolut nicht gewohnt bin. Er ist auch weniger griffig als "mein Alter" was wohl an dem klavierlackartigem Anstrich liegt. 
Zudem - und hier kommt der Knackpunkt - ich habe das Gefühl, dass die Platten die Haare nicht ganz so schön zwischen sich durch gleiten lassen, wie meine alte langweilige Standardversion. Vielleicht legt sich das mit der Zeit, was ich stark hoffe. Allerdings habe ich auch einige Reviews im Netz gefunden, die zu dem Schluss kamen, dass die limitierten Glätteisen qualitativ nicht so ganz an die Regulären herankommen. 

Ich bereue es trotzdem nicht, weil es meiner Meinung nach vom Preis her ein unschlagbares Angebot war - wie gesagt, ich hab meinen ersten Styler für 115€ gekauft und später noch eine Hitzerolle für 25€ dazugekauft, also hat sich das definitiv gerechnet und die Wonderland Edition ist unabstreitbar ein Augenschmaus.

Aber, wenn mich eine gute Freundin um Rat fragen würde - ich würde definitiv zur sicheren, normalen Variante tendieren, denn mit der habe ich jetzt 9 Jahre (!!!!) Erfahrung und das ist für ein elektronisches Geräte, des beinahe täglichen Gebrauchs unheimlich viel. Ich bin wirklich gespannt welches meiner Eisen irgendwann zuerst die Segel streicht. Vielleicht hab ich mit 80 auch noch 7 perfekt funktionierende GHDs?

Dienstag, 16. September 2014

Goodbye August

Wieder mal zu spät - dieses Mal kann ichs aber auf die Technik schieben. Blogspot wollte ums verrecken nicht die Bilder hier einfügen. Echt frustrierend.
Frizz Ease Seidentraum Conditioner (50ml)
+ Nachdem ich jetzt recht oft schwimmen war, brauchte mein Haar etwas mehr Pflege und diese kleine Größe hat da wahre Wunder gewirkt.
+ Ich bin wirklich zufrieden: die Haare waren geschmeidig und schön griffig.

Schwarzkopf Bonacure hairtherapy repair rescue sealed ends (75ml)
- Auch von diesem Produkt kann ich nur abraten. Es war ein Kampf die Tube aufzubrauchen, denn nicht nur
- riecht das Zeug sehr stark nach Männerduschbad (penetrant), nein, es hat
- die Haare auch unschön aussehen lassen - als hätte ich einen Rest Speiseöl in meine Enden gestrichen.

Annayake Volumen Mascara in schwarz (?ml)
... ich wünschte ich könnte hier noch weitere Angaben machen, aber die Beschriftung hat sich komplett verdünnisiert. Zeugt nicht gerade von hoher Qualität.
+ Ich kam sehr gut mir dem Bürstchen zurecht. Es hat die Wimpern schön getrennt und einzeln gefärbt, aber
- es ist ja eigentlich eine Volumenmaskara und der Effekt wollte sich einfach nicht einstellen. Aber wie gesagt - ein sehr schön dezentes natürliches Ergebnis hat sie gebracht.
Fazit: Bei Wimperntusche würde ich nie über 10 ausgeben, sorry, bisher habe ich selbst noch nie einen großen Unterschied feststellen können (mal vom Loch in den Finanzen abgesehen). Auch Tragebilder auf anderen Blogs mit "unglaublichen" Effekten, bestärken mich darin nur.

Manhattan Easy Match Make-up "soft porcelain 030" (27,3ml)
+ Endlich eine wirklich helle Foundation, die nicht allzu stark nachdunkelt. Oft sieht es in der Drogerie nämlich so aus, als wäre Make-up hell und passend, 2 Stunden auf der Haut und man hätte genauso gut medium auftragen können.
+ Die mittlere Deckkraft gefällt mir gut - das sieht dann auch natürlich im Gesicht aus.
+ Angenehm zu Dosieren und Aufzubrauchen dank Pumpspender.
+/- Recht typischer Make-up Geruch.
Fazit: Chapeau Manhattan! Ich hat mir die schon nachgekauft.
unverwischt und verwischt - schön neutraler Ton

Alterra Vitamin 24h Pflegecreme Tag&Nacht (50ml)
+..so langsam hält Naturkosmetik wirklich Einzug in mein Leben - die Creme war ein Geschenk und ich fand sie wirklich gut.
+ Riecht tatsächlich nach der abgebildeten Sternfrucht.
+ Zieht gut ein, könnte für mich persönlich aber ein wenig fester sein (das ist aber wirklich nur mein Geschmack)
+/- Haut ist weder besser noch schlechter geworden.

Neutrogena Fußcreme mit Nordic Berry (100ml)
"aufbauende Pflege für trockene Füße" steht drauf und ich hatte mir einiges erhofft, leider
- ist das eine der schlechtesten Pflegecremes, die ich je hatte (und ich denke man sieht in diesen Posts, dass ichoft und viel Fußpflege betreibe).
- Die Creme ist sehr zu flüssig für den versprochenen Effekt und bei mir hat sie nicht, aber auch gar nichts gebracht.
- Sie zog auch sehr schlecht ein - letztlich haben meine Socken mehr davon abbekommen, als meine Füße.
+ Der Geruch ist zwar ganz angenehm, aber das reißt es auch nicht heraus. Leider ein Totalflop.

Montag, 26. August 2013

Nie mehr frizzige Haare? a.k.a. Meine erste Kooperation! Wie mache ich mich?

"Dieses Produkt wurde mir kostenfrei zu gesendet" liest man täglich auf den größeren Blogs. Heute darf ich das auch einmal verlauten lassen, allerdings möchte ich mit etwas offeneren Karten spielen, als die meisten Blogger.
Oft fehlt mir  - und vielleicht auch euch - nämlich die Transparenz in Beiträgen, was häufig zu einem fahlem Beigeschmack führt im Bezug auf Produkte ("Ja natürlich lobt sie nur; sie will weiter abgreifen!"), Webseiten ("Wer weiß wieviel Provision sie pro Klick bekommt!") und vor allem die Glaubhaftigkeit von Produkttests und des Bloggers im Allgemeinen.


Das voran geschoben, habe ich mich unheimlich gefreut, als Haircenter24 mich gefragt hat, ob ich nicht gerne ein Produkt testen und dieses in einem Eintrag vorstellen möchte. Dabei wurden mir für den Blogpost weder Worte in den Mund gelegt, noch Geld angeboten oder ähnliches.  

Ich glaube besser hätte eine erste Kooperation gar nicht laufen können. Die Mails die ausgetauscht wurden waren prompt und sehr nett und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Natürlich kann man daraus nicht schließen, wie der Kundenservice letztlich bei einer normalen "anonymen" Bestellung ist, aber das gibt vielleicht einen ersten Anhaltspunkt.

Nach einer kurzen Beschreibung meiner Haare, wurde mir der Wella Wet Flowing Form Glättungsbalsam (9,68€) vorgeschlagen. Da ich immer mit fliegenden und frizzigen Haaren zu kämpfen habe, war ich sehr neugierig auf das Produkt. 
Neben diesem Balsam wurden noch einige Pröbchen versprochen und so erwartete ich freudig mein erstes gesponsortes Produktpaket.

Während dessen habe ich mich natürlich ein wenig im Online-Shop umgeschaut und werde auf jeden Fall auch einmal als Privatperson bestellen, da ich die Konditionen gut finde. Ab 15€ wird schon versandkostenfrei verschickt (davor kostet es 3,90€) und es gibt alles von GHD über Kerastase bis TIGI.
Ich hoffe natürlich, dass sich dann der gute Eindruck den ich bisher von Haircenter24 habe, bestätigt.

Als das Paket ankam habe ich mich ein wenig gewundert, weil es doch recht schwer war. Der Glättungsbalsam enthielt schließlich nur 100ml und konnte nicht so viel wiegen.
Beim Öffnen kamen mir dann die wirklich großzügigen Produktproben entgegen (ich wette auch das lassen die meisten Blogger oft unter den Tisch fallen). Neben diesen war auch noch ein komplettes Haar-Set von Bonacure (Schwarzkopf) enthalten, bei dem ich gestehen muss, dass ich das fast noch interessanter finde, als den Glättungsbalsam von Wella.

Nun zum eigentlichen Hauptanliegen, dem Produkttest:

Der Wella Wet Flowing Form Glättungsbalsam kommt mit einem Pumpaufsatz und mit einem Drücker kommt eine gute Menge heraus. Bei feinem und/ oder kurzem Haar muss also etwas aufgepasst werden.
ein Pumpstoß
Man soll 2-5 von diesen Portionen (ich habe 4 genommen) in das handtuchtrockene Haar geben und danach trocken föhnen. Etwas wiederstrebend habe ich es genauso gemacht (ich bin sonst von der Lufttrocknen-Fraktion), denn für ein entsprechendes Ergebnis hätte ich mir gut vorstellen können, den Föhn öfter in die Hand zu nehmen. Hier das Ergebnis:
Ich wünschte ich könnte sagen, dass links ohne Wella ist, und rechts mit Balsam. Dem ist aber nicht so. Wie man dem enttäuscht nach unten hängenden Mundwinkel ansehen kann, war ich nach dem Föhnen mit Balsam unterwältigt. Die Haare waren frizzig wie eh und je (und vielleicht sogar ein wenig schlimmer). Rechts habe ich das Ergebnis mit einer großzügigen Menge Haaröl dann doch so hinbekommen, wie ich mir das nach dem Föhnen gewünscht hätte.

Schade, ich hätte mir wirklich gewünscht, dass es funktioniert. Ich werde dem Produkt aber noch nicht den Laufpass geben und ein bisschen herumprobieren (weniger Produkt, weniger Föhn,...).



Ich bin trotz des Ergebnisses sehr zufrieden mit diesem ersten Produkttest durch Haircenter24 und will mich dafür herzlich bedanken.



Mir wurde außerdem ein Gutscheincode für eure (und vielleicht auch meine) erste Bestellung zur Verfügung gestellt: MINIMAL123
Er gilt ab einem Bestellwert von 15€ und verschafft euch 10% vom Warenwert. 

Dienstag, 11. Juni 2013

der sprühende Punkt

Hitzeschutzmittel sind eine der wenigen Haarprodukte, auf die ich wirklich jede Woche mindestens einmal zurück greife (also jetzt mal abgesehen von Shampoo und Spülung; ich wasch die Haarpracht schon jede Woche).

Grundsätzlich konnte ich bisher keine Unterschiede was den Schutz und das Finish des geglätteten oder geföhnten Endproduktes angeht feststellen, dennoch wüsste ich auf jeden Fall, welches von 3 namenhaften Hitzeschützen (?) / -schutzens/ schutzi/ schutzata ich nachkaufen würde.
Der springende - oder in diesem Falle sprühende - Punkt, ist nämlich die Sprühdüse, die den Schutz möglichst gleichmäßig auf meinen Strähnen verteilen soll.
got2b Schutzengel (200ml) , Pantene Pro-V Hitzeschutz (150ml) , Syoss Heat Protect (250ml)
Ich glaube das Foto spricht schon Bände. Ich habe alle drei Hitzeprodukte aus etwa 20cm Entfernung auf Papier gesprüht - so wie ich es auch bei den Haaren tun würde - und habe so noch einmal für mich bestätigt, was ich beim Einnebeln vermutet hatte.

Pantene Pro-V Hitzeschutz & Glanz Sprühkur (mitte) ist wirklich ein Verschwender, was die Düse angeht. Dicke, fette Tropfen kommen hier auf kleinstem Platz auf und man muss sehr oft sprühen und viel durch kämmen bzw. Haare durchkneten, damit man das Gefühlt hat, dass alles gut verteilt ist. Wie gesagt - grundsätzlich kann ich nichts an dem eigentlichen Produkt bemängeln, aber der Sprühaufsatz ist schrecklich.

Mit dem Syoss Hitzeschutz Styling-Spray ist das schon etwas besser, wie man rechts sieht. Zwar konzentriert sich das Produkt auch eindeutig in der Mitte, aber es wird bei weitem nicht so durchweicht wie bei Pantene. Ein guter Sprühmechanismus, aber es verbraucht sich etwas schneller, als mein Favorit.

Dieser wäre - unschwer zu erkennen - der got2b Schutzengel von Schwarzkopf. Hier handelt es sich im Gegensatz zu den beiden Kontrahenten um einen Sprühknopf und nicht so einen Hebelmechanismus und der funktioniert um Längen besser, als die anderen beiden. Ein sehr feiner Sprühnebel wird ausgestoßen, der aber auch viel mehr Reichweite. Hier brauche ich wirklich nur halb so viele (wenn überhaupt) Pumpstöße um meine Haare zu befeuchten.


Leider bekommt man diesen entscheidenden Punkt nicht in der Drogerie mit - ich wäre zumindest nie auf die Idee gekommen, so etwas banales wie den Sprühmechanismus zu testen. 

Dienstag, 28. Mai 2013

Nach der Spülung ist vor der Spülung

Nach meinem Shampoo-Vergleich vor Urzeiten, habe ich jetzt auch endlich die feste Spülung von Lush in die Knie gezwungen und kann Bericht erstatten:

Ja, es war ein richtiger Kampf, denn je länger ich den festen Conditioner "Jungle" benutzte, desto weniger mochte ich ihn und desto verschwenderischer wurde ich mit ihm.

Das muss ich unbedingt voraus schicken, da das auf jeden Fall meine Strichliste verfälscht hat. Soll heißen: wenn man es wirklich darauf anlegt, kommt man nicht wie ich auf 41 Haarwäschen, sondern sicher auf 60 oder mehr, je nach Haarlänge. 
Bei der Pantene Pro-V "glatt und seidig" Spülung habe ich 27 Anwendungen gezählt. Das ist ein wirklich krasser Unterschied, der klar für "Jungle" spricht, zumal andere den Vorsprung noch hätten vergrößern können, wenn sie sparsam gewesen wären.

"Jungle" ist eines der günstigeren Lush Produkte bei einem Preis von 5,95€. Die Pantene Spülung gibt es für 3,69€.

Trotzdem kann ich einfach keine Empfehlung für den festen Conditioner aussprechen, denn ich empfand ihn als eher unpraktisch, ich mochte den Geruch nicht besonders und zusätzlich hat er bei mir absolut keine Wirkung gezeigt.

Unpraktisch ist er vor allem, weil er im Gegensatz zu den griffigen festen Shampoos sehr glitschig in der Hand ist. Außerdem raten viele ihm Späne abzuschaben, diese in heißem Wasser zu lösen und dann zu benutzen (habe ich anfangs auch getan). Zwar hilft das den Conditioner sehr lange benutzen zu können, aber es ist auch absolut kontra-produktiv - ich will ja eben eine feste Spülung weil es praktisch ist. Um sonst überhaupt etwas Conditioner auf die Haare zu bringen, sollte man ihn auch erst eine Weile unter warmes Wasser halten.

Der Geruch war für mich ein wenig unangenehm. Ich schätze das es sich bei der für mich unidentifizierbaren Note um Avocado handelte. Wie bei fast jedem Lush Produkt, kann ich nur raten auf jedem Fall vorher im Laden daran zu schnuppern.

Die Wirkkraft war wie gesagt, gleich Null. Außer dass der Geruch noch eine Weile an den Haaren blieb, haben sich meine Haare kein wenig anders angefühlt als ohne Conditioner.
Das mag an der Silikonfreiheit liegen, aber ehrlich - dann kann man es auch lassen.


Fazit : ich persönlich ziehe die gemeine Drogerie Spülung der Lush Variante definitiv vor. Die Vorzüge des festen Shampoos, finden sich merkwürdigerweise überhaupt nicht im Conditioner wieder.

Sonntag, 24. Februar 2013

"There is only one cure for gray hair.

It was invented by a Frenchman. It is called the guillotine."
(P.G. Wodehouse)

Wo soll ich anfangen? Ich habe heute sage und schreibe 3 weiße Haare auf meinem Haupt entdeckt. Irgendwie war ich sowohl erschrocken, als auch fasziniert und habe sie dann mit einer Pinzette chirurgisch entfernt. Weil es erstens scheiße aussieht und zweitens weil ich sie vor mir liegend noch einmal genau begutachten wollte.
Schließlich schieben einige solche Sichtungen ja gerne auf die Lichtverhältnisse im Raum (wer´s glaubt) und das wollte ich einfach ausschließen können.
Tatsächlich sind das 3 schlohweiße Haare. Eigentlich ganz hübsch anzuschaun und je öfter ich vor mich hin sage, dass es "weiße Haare" sind, desto weniger schlimm finde ich das alles, auch wenn ich finde, dass ich mit 25 einfach viel zu unerwachsen bin für solch weise weiße Haarfarbe, denn schließlich denkt man (zumindest ich) dabei in erster Linie an Gandalf und Dumbledore und vielleicht auch Einhörner.
Graue Haare hingegen sind Vorbote des (unschönen) Verfalls. Sie erinnern an Ziegen, Landstreicher, Filz oder kratzige Pullover. Graue Haare. Das Grauen. Ich bin da auch maßgeblich von meiner Mutti geprägt worden, denn sie hatte mir vor Jahren schon offenbart, dass sie selbst mit anfang 20 schon grau war. Das Damokles Schwert baumelt also schon eine Weile über meinem Kopf ähh, über meinen Haaren.

Ich hatte Zeiten, da war ich deswegen regelrecht paranoid: fragte Frisöre ob sie etwas entdeckt hätten oder stand vor dem Spiegel und untersuchte Scheitel für Scheitel meine Ansätze.
Irgendwann war es mir dann wieder egal. Ich bin mir sicher, dass viele Mädchen/ Frauen zwar schon graue bzw. weiße Haare haben, es aber wegen der 14-tägigen oder monatlichen Haarfärbung gar nicht merken.
Es gibt ja immer noch Schwarzkopf, Syoss, L´oreal und wie sie sonst alle heißen. 

Am schwierigsten an dieser Typveränderung und das nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich, ist der Übergang. Man stelle sich zwei Mitzwanzigerinnen vor: eine mit weißem/platin blodem Gwen Stefani Haar (trendy, mutig, und mit Sicherheit sehr schädigend für die Haare) und daneben eine mit dunkelbraunem Haar, in dem graue und weiße Haare hervor blitzen ("die muss älter sein, als sie aussieht"). Ich würde im Nu zwei sehr unterschiedliche Meinungen formen. Und das in wenigen Sekunden.

Erschreckend ist also weniger das Endresultat, sondern der Weg dahin.
Ich glaube es wäre für viele Menschen angenehmer mit einem Mal die ganze Haarpracht komplett weiß oder grau zu haben, als jedes Jahr mehr und mehr dieser Genossen zu begrüßen.
Aber so läuft das leider nicht. Und so schließe ich, wie ich angefangen habe mit einem schönen Zitat:


It's a hard thing to age a character because you can't really suddenly give someone gray hair. 
 (Alison Bechdel)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Oktoberkäufe und LE-Blues

Auch der Oktober steht eher im Zeichen der Mäßigung.


Neu gekauft sind:
- essence Class of 2013 Kosmetiktäschchen für 2,95€
Eigentlich hatte die Tasche nicht wirklich auf dem Radar, fand aber letztlich die Verarbeitung und das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut und konnte deswegen nicht widerstehen.
-  Catrice spectaculART pure chrome Lidschatten C04 Artfully Lustrous für 3,95€
Auch hier war ich erst vor Ort hingerissen von der tollen Qualität, der tollen Prägung, aber der Preis hat mich eine Weile überlegen lassen. Als Lidschatten wird er allerdings nicht benutzt werden, denn daheim angekommen habe ich festgestellt, das dieses kleine Teil einen super Highlighter abgibt:




-links MAC Semiprecious LE MSF Pearl, rechts Catrice spectaculart LE artfully lustrous-



Direkt neben meinem MAC Pearl MSF (links) und wie man sehen kann, sieht man , bis auf farbliche Unterschiede (Catrice ist etwas kräftiger und güldener) keinen Unterschied, was den Schimmer angeht. Wer also zu knausrig ist sich ein Mineralize Skinfinish von Mac zu kaufen, ist mit dem Artfully Lustrous sehr gut beraten!
- Diadermine Gelée Make-up Entferner (30ml) für 1,45€
Mein TheBalm BalmsAway wird langsam leer und ich war durch die doch recht gemischten Reviews im Netz sehr neugierig auf dieses Produkt. Die kleine Probiergröße ist da super!
- Dióra Keratherapy (237ml) für 14,99€
Auf meiner Amazonwunschliste drückt sich schon seit einem Jahr eine Keratin Kur herum  (wurde noch nicht gekauft, weil ich bei 40€+ immer hadere) und ENDLICH habe ich eine etwas günstigere Variante im TKMAXX gefunden. Bin sehr gespannt auf die Kur.


Und jetzt zum Blues:
Ich war bevor ich in die Drogerien gelaufen bin in absoluter Geldausgeblaune ("Schmeiß die Fuffies ins DM~"), doch je mehr ich sah, desto enttäuschter war ich. Gerade die Home Sweet Home Edition von essence hatte ich im Visier: ein lila Rouge (!) gabs da! Wo ich mich schon immer gefragt habe, wie sich das wohl auf einer weißen Leinwand (auch bekannt, als meine Haut) macht! Und die Prägung erst! So fein und toll. Aber der Abgleich mit der Realität ließ meine freudigen Gesichtszüge entgleisen. Das war kein Lila, eher Pastellrosa und die Prägung sah aus, wie ein Eis, das zu lange in der Sonne gelegen hat. Geschmolzen, grob und einfach unästhetisch.
Als Plan B hatte ich mir vorgenommen für eventuelle Weihnachtsgeschenke 2 oder 3 der Wollsäckchen zu kaufen (mich hatte ja die Tasche aus meinem Oktobereinkauf sehr überrascht in Puncto Qualität etc.), aber natürlich wurde ich auch hier enttäuscht! Da passen die aktuellen Smartphones gerade mal so rein. Und dafür ist mir das einfach zu teuer gewesen.
Der eine rötlich/pinke Lippenstift hatte mir ja auch noch gefallen, aber hier stimmt die Farbe leider auch nicht mit der Realität überein: nur knallrot und nichts besonders.
Dann sollte es unbedingt noch der Highlighter aus der Catrice SpectaculArt werden. Sollte.
Auch der stand mir nicht an: er sah wirklich sehr nach Talkum aus (zumindest auf meiner Haut) und so kam mein kleiner Lückenbüßer zumindest mit Heim.

Kurzum, diese Pressebilder rauben mir in letzter Zeit den Nerv. Farben werden nachbearbeitet, sodass sie das eigentliche Produkt nicht mehr repräsentieren und Produkte werden maßlos aufgehübscht.
Es passiert schon selten genug, dass ich mich wirklich auf eine LE freue und dafür aus dem Haus gehe, aber dann auch noch so enttäuscht zu werden....

Dienstag, 16. Oktober 2012

Erfahrungsbericht zum chemischen Glätten ohne Hilfe

Im Großen und Ganzen bin ich wirklich sehr gut damit zurecht gekommen. Zeitlich waren es auch etwa 5 Stunden, genauso wie im Salon oder mit Hilfe.
Natürlich musste es trotzdem einen Dämpfer geben: so richtig zufrieden bin ich nicht mit dem Ergebnis. Ich war mit dem Produkt einfach viel zu sparsam (denke ich zumindest) und habe jetzt noch gut die Hälfte an Produkte übrig. Aber das bringt wenig, weil ich ja jetzt schon gemerkt hat, dass ich mit der Hälfte nicht das erreiche, was ich will.

ABER von Anfang an:
das Glättungskit habe ich über Amazon bezogen, Versand war wie immer problemlos (Link).
Im Karton sind Vorbereitungsgel, eine Fixierungscreme und ein Keratinpflegemittel, außerdem Handschuhe und eine sehr detaillierte Anleitung.
Zusätzlich benötigt man einen groben Kamm, Haarclips, ein reinigendes Shampoo, einen Föhn und natürlich ein Glätteisen.

Von der Prozedur war es genau wie im Salon: die Haar müssen erst ein paar Mal mit dem Shampoo gewaschen werden, damit die Stoffe dann auch gut an die Haare kommen, dann wird die erste vorbereitende Creme aufgetragen, einwirken gelassen, ausgewaschen, geföhnt, akribisch (!) geglättet, dann wird gepflegt, einwirken gelassen, geföhnt, geglättet, fixiert, einwirken gelassen, und dann nach dem auswaschen noch ein letztes Mal geföhnt und geglättet.
Es ist wirklich Arbeit, und ich glaube nicht, dass ich hervorheben muss, wie strapazierend das für die Haare ist, aber wie gesagt, WENN das richtig funktioniert braucht man dann auch die folgenden Monate gar keine Hitze an den Haaren.

Die Anleitung gibt eigentlich immer an, wie groß die einzuarbeitenden Mengen Produkt sind, aber wie schon anfangs erwähnt, war ich einfach zu sparsam und da ist dann die ganze Arbeit umsonst, weil man zu geizig war. 

Abschließend noch ein paar Vergleichsfotos: ganz links war Lufttrocknen vor der Behandlung, danach der Zustand nach der Behandlung. Ganz rechts sieht man dann das Ergebnis nach der ersten Haarwäsche (auch Luftgetrocknet).
 Man sieht schon einen Unterschied, aber ich hätte mir das doch noch glatter erhofft.

Samstag, 29. September 2012

Von einer, die auszog die Haare zu glätten.

Ich glaube es war schon damals abzusehen, dass ich mit meinen Haaren nicht glücklich werden würde. Und kommt mir jetzt nicht mit "Awww, die schönen Locken!", denn neben den wenigen süßen Kringellöckchen ist da nämlich einfach nur störrisches, frizzeliges und nicht zu letzt unkooperatives Haar.

Über die Jahre hat es sich dann irgendwann ausgekringelt und ich blieb bei leicht welligem, störrischem Haar und irgendwann kam es, wie es kommen musste, ich wurde sehr missmutig was meine Haare angeht. Als Teenager habe ich mir, warum auch immer, ständig einen Pony schneiden lassen, nur um dann zu merken, dass die Haare, je kürzer sie sind, umso unansehnlichere Haken schlagen. Ergebnis: die meiste Zeit trug ich einen strengen Pferdeschwanz und klemmte jedes fliegende Haar an meinen Skalp. Zum Glück bin ich damals nicht geflogen... eine Flugzeugkontrolle hatte ewig gedauert. Da waren wirklich viele Spangen auf meinem Kopf.

Mit dem Glätteisen hatte ich dann das erste mal mit 15 das Vergnügen. Dieses erste Modell war von Clatronic und hatte mannigfaltige sinnlose Metallaufsätze. Das Glätten war ein langwieriges Unterfangen und das Ergebnis absolut nicht überzeugend, also lag es nach wenigen Anläufen nur noch in den Tiefen meines Schranks.

Die Option die Haare einfach glatt zu föhnen, wie beim Frisör kam für mich nie wirklich in Frage, denn aus irgendeinem Grund hasse ich jegliches Heißgebläse seit frühester Kindheit (ich meine mich daran erinnern zu können, dass die Föhne damals um einiges heißer waren und ich das Gefühl hatte meine Kopfhaut und Ohren würden verbrennen). Außerdem sollte man das ja laut jeder Zeitung eh nur auf der kältesten Stufe machen um die Haar nicht zu schädigen.
Fakt ist, immer wenn ich gezwungen war zu föhnen, empfand ich es als Tortur für mich und meine Haare.

Dann mit 17, meine große und anhaltende Liebe: mein GHD Glätteisen (gelobte Keramikplatten!). Ich hatte es damals gekauft, aber immer gedruckst wenn meine Eltern, Freunde oder Verwandte nach dem Preis fragten. Über 100€ für ein "blödes" Glätteisen zu zahlen... Hierzu: es glättet auch jetzt noch wunderbar nach etwa 6 oder 7 Jahren. Und kein anderes Gerät hat bisher das Ergebnis schlagen können, sei es beim Frisör oder bei Freunden, die mich überzeugen wollten. Für mich hat sich der Anschaffungspreis auch definitiv abgeschrieben, denn in der Zeit habe ich meine Freunde viele, viele Glätteisen kaufen gesehen, weil ihre entweder kaputt waren oder einfach nur schlecht.
Aber natürlich glätte ich damit nicht jeden Tag. Meistens eigentlich nur mein Pony...

Zwischenzeitlich habe ich versucht meine Haare trocken zu kämmen. Also nach dem Waschen in regelmäßigen Abständen glatt nach unten zu kämmen und so in die richtige Richtung zu zwingen.
Ich persönlich finde das immernoch besser als Föhnen, aber natürlich kann man so seine Haare auch ziemlich schädigen, da diese sehr empfindlich sind im nassen Zustand.
Trotzdem mache ich das gelegentlich im Sommer, wenn die Haare auch an der Luft recht schnell trocknen, im Winter dauert das bis zu 3 Stunden.

Glättungsmethode Nummer vier habe ich in China entdeckt: chemische Glättung. Aus welchen Grund auch immer, lassen sich Asiaten ihre Haare gern super duper glatt machen. In Deutschland hatte ich davon noch nie etwas gehört oder gesehen, aber mein Interesse war geweckt.
Die Prozedur ist langwierig (3-4 Stunden sollte man einplanen) und etwa mit einer Dauerwelle zu vergleichen. Nach dem Abschließen des chemischen Glättens darf man für die nächsten 3 Tage keine Haargummis oder Haarklammern tragen, die Haare nicht waschen oder nass machen, und auch nicht hinters Ohr klemmen etc., da im schlimmsten Fall das Haar dass in dieser Form bleibt.
Das ist auf jeden der härtere Part dieser Variante. Vor allem wenn es Sommer ist und die Haare schnell nachfetten.
Gekostet hatte es mich in einem chinesischen Salon etwa 35€ und die Produkte, die dort verwendet wurden waren von Schwarzkopf. Jedoch denke ich, dass diese im Gegensatz zu dem, was hierzulande benutzt wird etwas stärker sind aufgrund der Beschaffenheit von asiatischen Haar.

Nach dieser ersten chemischen Glättung war ich super zufrieden. Die Haare trockneten viel schneller, als zuvor und ich habe mein GHD etwa ein Jahr nicht benutzen müssen. Natürlich wächst aber auch das einmal raus und so war ich nach einem Frisörbesuch wieder am Anfang.

Danach war ich zur chemischen Glättung in einem deutschen Salon. Und ich war gar nicht zufrieden danach. Etwa 100€ habe ich bezahlt. Von der Vorgehensweise war es nahezu identisch mit der im chinesischen Salon aber das Ergebnis war nicht ein "glatt wie durch ein Glätteisen" sonder eher so wie wenn ich einfach mit einer Bürste nach glatt föhne. Die Wellen waren immernoch drin und das Pony musste ich auch weiterhin glätten. Ein Schuss in den Ofen. Ich nehme an die Produkte waren einfach zu "lasch" oder vielleicht ist für den europäischen Markt eher ein "natürlich glatt" Ergebnis gefragt? Das werde ich auf jeden Fall nicht wiederholen.

Mein letzter Versuch in diese Richtung war in Eigenregie mit 2 Freundinnen, die sich bereit erklärt hatten Frisör zu spielen. Die Wunschprodukte wurden über einen Frisörbedarf im Netz bestellt und dann ging es los! Gekostet hat es um die 30€ an Produkten und das Ergebnis war nicht übel. Allerdings hatte meine Freundinnen meine Haare mit 2 unterschiedlichen Glätteisen glätten müssen (das ist einer der Schritte zur chemischen Glättung) und so war dann eine Seite glatter, als die andere.
Eher Suboptimal, aber immernoch besser als im deutschen Salon.

Wie man hier sehen konnte, habe ich doch schon einige Erfahrungen sammeln können und habe vor wenigen Tagen das erste mal völlig allein auf mich gestellt, versucht mir eine chemische Glättung zu verpassen. Die 3 Tage ohne Wasser und Haargummi sind morgen um und dann werde ich sehen können in wieweit ich erfolgreich war.

Donnerstag, 27. September 2012

Lach mal wieder #12: das ewige Dilemma


Mit diesem Bild werden etwa 2 oder auch 3 neue Einträge eingeleitet zum Thema "Haare glätten".
Ich erkenne mich sehr gut in diesem Bild und kann mich auch nur rechtfertigen mit einem "so ist das eben": ist man hellhäutig wäre man gern etwas gebräunt, hat man eine schönen gesunden Teint wäre man gern leichenblass, ist man brünett, wäre man gern blond usw.
Ich glaube nicht, dass es sich lohnt groß zu diskutieren von wegen "aber du hast doch so schöne Locken/ glatte Haare!?", es bringt nichts.
Irgendetwas gibt es im Menschen, das es einem schwer macht nicht das zu wollen, was andere haben (und sei es zeitweise).

Montag, 10. September 2012

How many Haarwäschen can a shampoo bar walk down?

Es ist soweit!

Vor vielen vielen Monden hatte ich mir ein festes Shampoo von Lush gekauft und es mir zur Aufgabe gemacht herauszufinden wie oft ich mir damit im Vergleich zu einem herkömmlichen Shampoo die Haare waschen kann. Ich habe also akribisch Strichlisten geführt und hier kommt nun das Ergebnis:



Dienstag, 28. Februar 2012

Was? "No-Poo" Bewegung?! Was zum Henker?

... das waren so meine Gedanken, als ich auf Tumblr darüber gestolpert bin. Hier in Deutschland werden wir ja mittlerweile oft mit "Silikone? Igittigitt" konfrontiert und auch wenn es nicht alle machen, so wissen die meisten doch Bescheid.
 Silikone überziehen die Haare und Kopfhaut mit einem Film und stören so den natürlichen Mechanismus. Die Kopfhaut produziert unregelmäßig oder zu viel Öl und beschert uns Schuppen oder fettige Ansätze. Einige Leute versuchen sich auf so wenige Haarwäschen wie möglich herunter zu schrauben damit sich eben solche natürlichen Öle ganz von selbst regulieren können.

 Schließlich sind unsere Urahnen auch ohne John Frieda Shampoo und Spülung ausgekommen, oder? ;)
Und deren Haare sahen in meinem Geschichtsbuch immer gut, füllig, und schuppenfrei aus.

Nun zu No-Poo:

No-Poo, steht für No Shampoo. Das heißt, weg mit Schauma, her mit Backnatron. Richtig gehört. Natron aus dem Küchenschrank. Denn die Haare (oder besser der Skalp), wollen ja trotzdem gewaschen werden, gell? (Faustregel: ein Esslöffel Natron auf eine Tasse Wasser)
Für einige läuft es aber letztlich darauf hinaus irgendwann nur mit Wasser aus zukommen.

Wie schon gesagt, enthalten Shampoos eine Litanei an Chemikalien und wollen deswegen vermieden werden. Wie auch bei einer Umstellung auf silikonfreie Produkte, gibt es eine Umgewöhnungsphase die bei vielen eine paar Wochen aber auch Monate dauern können. Das heißt, das Haar kann extrem frizzelig sein, trocken, fettig; seid auf alles gefasst!
Gelegentlich kann es auch sein, dass das Haar nur so reagiert, weil das Mischverhältnis Natron/Wasser etwas angepasst werden will.

Viele sind begeistert: ihre Haare sind gesünder, haben mehr Volumen und sind brillianter in der Farbe. Natürlich gibt es auch viele, die Aufhören, weil die Haare mit dem Gegenteil reagieren.

Die meisten, die das wirklich lange machen, sind allerdings sehr zufrieden (zumindest was ich so gesichtet hab).

Warum nur No-Poo und nicht auch die Spülung weg lassen?

Hier scheiden sich die Geister. Ich habe viele entdeckt, die zwar gut mit Natron fahren, deren Haare letztlich aber doch die Reichhaltigkeit einer Spülung brauchen, will heißen, die holen sich schon noch ihre extra Dosis Redken oder Schwarzkopf.
Einige ersetzen jedoch die Drogerie und Friseur Produkte und nutzen auch hier ihre Küche.
Die meisten schwören hier eindeutig auf Apfelessig mit Wasser (auch wieder 1 EL Essig zu einer Tasse Wasser).
Der Essig kann aber auch durch Honig oder schwarzen Tee ersetzt werden.

Letztlich geht es also darum unseren Haaren die "Selbstverwaltung" zu über lassen (die wissen scheinbar am Besten was gut für sie ist) und der Aspekt, dass man sich dumm und dusselig spart ist natürlich auch nicht ohne.

So. Das sind meine Erkenntnisse der letzten Stunde. Ich bin zugegebenermaßen etwas geflasht und überlege zumindest eine oder zwei Wäschen im No-Poo Stil durch zuziehen.


Sonntag, 26. Februar 2012

Lach mal wieder #5 & Tipp



Derzeit läuft ja eine Head & Shoulders Werbung im Fernsehen, in der es um einen Teststreifen geht mit dem man schauen kann, ob und wie stark man von Schuppen befallen ist.

Natürlich hat mich das interessiert, denn sind wir mal ehrlich... Schuppen, wie Mundgeruch, sind Sachen, die einem auch guten Freunden selten direkt angesprochen werden.

Auf der Website kann man direkt und kostenlos ein Testpaket bestellen, das 2 solche Streifen beinhaltet und 6 Proben eines gewählten Shampoos zu 10ml (es gibt 4 Sorten zur Auswahl).

Komischerweise habe ich eine Woche nachdem ich meine Proben bekommen hatte, eine 2te Ladung bekommen. Aber wer wird sich denn beklagen? :3

Dienstag, 8. November 2011

Casting Call am 8.11., 14Uhr

Seit einigen Monaten bin ich bei der Kuhlmann Beauty Agentur angemeldet und Ende Oktober kam dann tatsächlich ein Casting Aufruf in meiner Stadt. 
Wella ist auf Tour und sucht Models die:
- möglichst naturbelassene Haare
- Haarfarbe zwischen hellblond und braun
- kein blondiertes, oder schwarz gefärbtes Haar
- Haarlänge zwischen Kinn und Schulterblatt, oder Bereitschaft sich die Haare kürzen zu lassen
- Du solltest offen für einen typgerechten Haarschnitt/ -coloration sein

Das passte ganz gut, zumal ich sowieso mal wieder zum Frisör gehen wollte/sollte. Das Casting sollte 14 Uhr sein, bei Buchung dann bis 22Uhr (Bezahlung: gratis Schnitt + 50€), "Solltest Du beim Casting nicht gebucht werden, bekommst Du von Wella als Aufwandsentschädigung ein hochwertiges Wella Produkt geschenkt!"

Ich war den ganzen Tag dermaßen aufgeregt! xD (total unbegründet versteht sich) Vor Ort war alles sehr relaxt. Von 15 Mädels, die sich zum Casting angekündigt hatten, waren dann 6 da (5 sollten genommen werden) und wir wurden der Reihe nach gefragt, wie weit wir in Punkto Typveränderung gehen würden. Die unglückliche Sechste bekam eine Haarkur und ein Shampoo.

Danach ging es alles recht schnell.... ich wurde fast 2 Stunden lang gefärbt und danach wurde uns der Make-Up Stil erklärt, in dem wir uns schminken sollten. (Mein Typ hieß übrigens Glamazon)

Achja! Catering gabs auch und die Frisöre und Models waren alle total nett.

Meine Haare wurden dann komplett auf der Bühne vor ca. 300 wißbegierigen Frisören/innen geschnitten, was zu Dauergrins-Gesichtsspasmen führte und dazu, dass ich bis ich endlich wieder hinter der Bühne war, absolut keinen Dunst hatte was ich nun auf dem Kopf trug (mal abgesehen von der halben Flasche Haarspray, das teilweise auch den Weg in meine Lunge gefunden hat).

Das Ergebnis ist  voluminös. Im Vergleich zu den Anderen Mädels finde ich aber meine Veränderung sehr moderat (wir sprechen u.A. von Pixie Cuts und rot und honigblond Färbungen). Aber mir solls Recht sein. Ich war auf alles gefasst.

Zum Glück habe ich meine Notfall-Mütze zum nach Hause laufen nicht gebraucht ;)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Lush feste Haarpflege: 80 Haarwäschen!?

Ich habe mich eingedeckt mit "Squeaky Green"


und dem "Jungle Conditioner".




Versprochen werden bei dem Shampoo bis zu 80 Haarwäschen. Das finde ich wirklich fabulös. Aber so richtig glauben tu ich es nicht, deshalb werde ich für beide Produkte eine Strichliste führen

Bin schon gespannt, ob das Shampoo in der Hinsicht durchhält. Beim Conditioner standen zwar keine Angaben bezüglich der Haarwäschen, aber es schadet ja nicht, auch hier einmal genau zu schauen.

Sonntag, 21. August 2011

HITZEFREI!!!!

Ich hab mich entschieden meinen Haaren eine Auszeit zu gönnen. Nach all den Jahren Glätten und Föhnen haben die sich das verdient und ich bin einfach gespannt, wie sich die Textur entwickelt und ob es genauso schnell wie vorher zur Splissbildung kommt.
 Neben dem Verzicht auf Hitze von außen, habe ich angefangen 2mal täglich eine Kieselerdekapsel zu nehmen (das hatte ich aber vordergründig wegen der brüchigen Nägel angefangen). Und nach meinem Geburtstag bin auch mit ein paar Lush Produkten ausgestattet, von denen man ja auch sagt, sie seien gut für Haut und Haar.

Meine einzige Ausnahme, die ich mir gestatten muss ist das einmal/ zweimal wöchentliche Glätten der Ponypartie. Das geht leider nicht ohne wegen diverser Wirbel und Kringellöckchen.
Aber auch da glätte ich nie ohne Hitzeschutz und der Teil der Haare wird eh immer gestutzt^^


Mal schaun wie lange ich es durchhalte und wie sich die Haare (hoffentlich) verändern.