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Dienstag, 13. Januar 2015

Leseliste 2015

Letztes Jahr war absolut kein gutes Lesejahr für mich. Schlappe 19 Bücher habe ich gerade mal geschafft (click), während ich in den beiden Vorjahren immerhin in den 30er Zahlen war. Also auf ein Neues! 2015 wird definitiv mehr gelesen!

Und jetzt noch ein Ohrwurm für alle Leseratten: 


1.
2.
3.
4.
5.

Freitag, 26. Dezember 2014

Paulo Coelho - Untreue

Werke von Paulo Coelho habe ich, trotz seiner großen Bekanntheit, bisher gemieden. Mir geht es da ähnlich wie bei Blockbustern: je mehr etwas gehyped wird, desto größer meine Erwartungshaltung, desto größer in der Regel die Enttäuschung.
Leider hat sich mein Verdacht bestätigt, denn ich fand das Buch über eine 31jährige Frau, die vermeintlich depressiv wird und in Folge dessen ihren Mann betrügt, alles andere als mitreißend.

Das 315 Seiten dicke Buch ist dabei komplett aus der ich-Perspektive besagter Frau geschrieben und erinnert stark an einen Tagebuchstil. Kapitel gibt es nicht, aber inhaltliche Abschnitte wurden sinnvoll untergliedert.

Angenehm zu lesen war es auch, aber der eher nüchterne, beschreibende Stil hat mich emotional einfach nicht bewegt, was schade ist, denn das Thema an sich bietet sehr viel Potential, allerdings wird jedes Fünkchen Mitgefühl und Verständnis immer wieder zunichte gemacht, durch das teilweise unverständliche Verhalten und die irrsinnigen Gedanken der Protagonistin.
Trotzdass sich das ganze Buch um sie dreht, habe ich partout keinen Draht zu ihr finden können; ich würde sogar soweit gehen, die Frau als unsympathisch zu bezeichnen, aber auch die anderen Charaktere, wie ihr zu treuer Mann und der Bilderbuch-Aufreißer, mit dem sie ihn betrügt, wirken flach und einfallslos.
Zwischendrin gab es auch -für mich sehr beliebig erscheinende- Abschnitte, die sich um Gott/die Bibel gedreht haben (ich bin zwar ohne Konfession, kann mich aber durchaus mit dem christlichen Grundgedanken identifizieren). Diese wirkten plakativ und sollten wohl zur tieferen Bedeutung beitragen. Mich hat es nicht berührt - die Protagonistin offensichtlich auch nicht, denn ihr Handeln war vor allem nach besagten Einschüben, besonders verwerflich.

Mir fällt wirklich nicht viel Gutes zu dem Buch ein, außer, dass es sich gut lesen ließ und es unter seinem Schutzumschlag sehr simpel und schön ist. Bis ich mir ein zweites Buch von Herrn Coelho zu Gemüte führe wird wohl einen Weile vergehen, denn das war schlichtweg unterwältigend.


Trotzdem möchte ich mich ganz herzlich für meine erste Coelho-Erfahrung beim Diogenes Verlag (erwerben kann man das Buch HIER) und auch bei Blog dein Buch bedanken. 

Dienstag, 28. Oktober 2014

The Lovesong of Miss Queenie Hennessy von Rachel Joyce

Ich bin weiß Gott weder besonders rührselig oder romantisch, aber ich habe am Ende dieses Buches Rotz und Wasser geheult. Das hat mich wirklich überrascht, da ich auf Grund des Titels mit einer eher vorhersehbaren Romanze gerechnet hatte, nicht aber mit dieser wunderschönen und unfassbar traurigen Geschichte um Queenie Hennessy und ihren ehemaligen Arbeitskollegen Harold Fry. Ich hoffe damit spoilere ich nichts, aber angesichts der Tatsache, dass für das deutsche Buch der Titel  "Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry" gewählt wurde, was ich äußerst unglücklich finde, da es viel vorweg nimmt, aber sei es drum. Hier erst einmal der kurze Klapptext:

Dienstag, 23. September 2014

George R.R. Martin - Wild Cards

Ich gebe es zu, als Fan der Serie "Game of Thrones" habe ich mich von dem groß geprägtem Namen absolut fehlleiten lassen, denn letztlich hat der gute Herr Martin nur ein Kapitel des Buches beigesteuert; er wird aber groß als Herausgeber angepriesen (ganz klein über seinem Namen sieht man auf den 2ten, oder 4ten Blick "herausgegeben von").
Nichtsdestotrotz habe ich mich in das Buch gestürzt, das 2007 in einem alternativem Universum spielt, in dem ein Virus vor einigen Dekaden, wenigen Menschen (den sog. Assen) Superkräfte verliehen hat, andere wurden dadurch physisch verändert ("Joker"), ein paar haben es nicht überlebt und dann gibt es noch die Normalos, an denen das ganze spurlos vorbeigegangen ist.
Das klingt als würde direkt auf den ersten Seiten die große Action beginnen - Menschen und Asse bekriegen sich wie in X-men, aber weit gefehlt. Die "begabten" sind absolut integriert, manche nutzen ihre Kräfte sogar täglich im Beruf und zumindest in der westlichen Welt scheint es absolut nichts neues zu sein Superkräfte zu haben.Trotzdem sind die bei jedem unterschiedlichen Kräfte doch interessant und so ist nicht verwunderlich, dass amerikanische Produzenten, auf die Idee kommen, diese in einer Castingshow zur Schau zu stellen.
Gesucht wird nämlich:

Samstag, 2. August 2014

Der Zufall kann mich mal von Martin Gülich

Tim ist 14 und hat die Nase voll. Mit "Moby Dick" als literarischem Leitfaden, will er sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und das ist nicht so einfach, denn nach einem Radunfall ist sein Bein steif, er muss den Spott seiner Mitschüler ertragen, Freundschaften aufrecht erhalten und eigentlich reicht allein die Tatsache, dass er 14 und voll in der Pubertät ist, aus um beschäftigt zu sein
Ich war am Ende wirklich enttäuscht, dass es nur 192 "Seitchen" waren, denn Tim wächst einem wirklich ans Herz und auch wenn ich die 14 laaaaaange hinter mir gelassen habe, kann ich mich mit ihm identifizieren. Dabei ist das Buch wirklich gut geschrieben und die Themen vielfältig, mal vom älter werden, Freundschaft, erster Liebe, und Schule abgesehen, geht es auch um Verantwortung, Loyalität, Alkoholismus, Oportunismus und-  man merkt schon, dass der Autor da ganze Arbeit geleistet hat ein vielschichtiges Buch zu schreiben.
Dabei ist er auch fest in der Realität verankert, nichts wird wie in Jugendliteratur so oft, zu sehr durch die rosa Brille gesehen, banalisiert oder tot geschwiegen.

Meine Lieblingsstelle in dem Zusammenhang ist wohl, als die Verkäuferin in einer Buchhandlung mit Tim über die Handlung in Moby Dick spricht und meint, dass es Käptn Ahab sicher auch nicht so gefällt sein lebenlang durch die Welt zu hinken und Sekunden später merkt, dass es Tim recht ähnlich ergeht. Aber so ist das Leben halt und genau solche Fettnäpfchen vermisse ich häufig in Büchern um sie wirklich real zu machen.

Bis auf den Fakt, dass es für mich ruhig ein paar mehr Seiten hätten sein könnten, habe ich Nichts, aber auch absolut gar nichts an dem Buch zu bemängeln.



Erschienen ist "der Zufall kann mich mal" im Thienemann Verlag (Link zur Bestellseite: x).
Vielen Dank an das Blog dein Buch Team! 
 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Anja Marschall - London Calling

Bei "London Calling" (danke für den Ohrwurm), handelt es sich um den Folgeroman zu "das Erbe von Tanston Hall", aber es ist nicht zwingend notwendig dieses Buch vorher gelesen zu haben, was für Neueinsteiger schön, und für, alle anderen angenehm ist (wer liest nicht gern von Charakteren, die sich schon in anderen Büchern vorgestellt haben?).

Montag, 21. Juli 2014

Melissa Darnell - Herzblut (wenn die Nacht stirbt)

Die ersten beiden Teile der Trilogie von Melissa Darnell habe ich ja schon dank Blog dein Buch lesen und reviewen können. Der dritte Teil wurde mir direkt vom Darkiss Verlag zugesandt. Dafür vielen Dank!

Dienstag, 29. April 2014

Gavin Extence - Das unerhörte Leben des Alex Woods (oder warum das Universum keinen Plan hat)

Hach, ich kann bei diesem Buch gar nicht genug betonen wie gerne ich darin gelesen habe, denn nicht nur die Geschichte eines kleinen englischen Jungen, der von einem Meteoriten am Kopf getroffen wurde und seither an einer seltenen Form von Epilepsie leidet war fesseln, schön und lustig zugleich, nein - auch das Buch an sich macht es wirklich zum Erlebnis darin zu lesen.

Pluspunkte gibt es da schon optisch und haptisch für das Hardcover (ich liebe sie auch wenn dadurch die Handtasche erheblich schwerer wird), den liebevoll und passend gestalteten Schmutzumschlag, die Farbgebung desselben, die Seiten und Kapitelaufmachung, einfach alles ist ansprechend und macht das Buch auf jeden Fall auch zu einem Geschenktipp.
Die 472 Seiten starke Geschichte ist trotz eines an sich schweren Schicksals, sehr leicht und humorvoll geschrieben und ja.... am Ende musste ich mir auch ein kleines Tränchen verkneifen, obwohl ich mich als wenig gefühlsduselig einschätze. 

Der Protagonist Alex hat einfach ein sehr unerschütterliches Gemüt und sieht die Welt merklich anders als seine Mitmenschen und entlockt beim Lesen so einige Schmunzler.

Besonders der Schulalltag bzw. der Verhaltenscode der Schule, die Alex besucht, war wie eine kleine Rückführung zur Schulzeit (wobei es auf meiner Schule zum Glück kein großangelegtes Mobbingproblem gab).

Erwähnen möchte ich auch unbedingt, dass man während des Lesens einige sehr interessante Fakten aufschnappt zu verschiedenen Themen (und diese sind im Gegensatz zu einiger anderer Literatur auch verlässlich). Ich erweitere meinen unnützes-Wissen-Speicher wirklich gern.
Kurzum: ich habe wirklich nichts an dem Buch auszusetzen. Mängel sucht man vergebens und am Ende des Tages hat man eine wirklich schöne Geschichte über das Erwachsenwerden, Anderssein, und Freundschaft

Vielen vielen Dank an den Limes Verlag und an BlogdeinBuch für das Buch.

Samstag, 18. Januar 2014

2014 - Bücherliste

Das Jahr ist noch jung und ich bin zuversichtlich, dass ich dieses Jahr meine kläglichen 35 Bücher vom letzten Jahr (x) übertrumpfen werde. Auch weiterhin lese ich unter dem Motto:
1. Steal like an Artist - Austin Kleon (Eng)
Ein wirklich tolles Büchlein zum Thema Kreativität und Ideenklau. Es besteht aus prägnanten Aussagen, Anekdoten und vielen Anschauliche Skizzen, die um das Schaffen des Da-Gewesenen zirkulieren. 
2. This book is full of spiders - David Wong (Eng)
Der Titel hat mein Umfeld sehr verwundert, da ich eine sehr ausgeprägte Spinnenphobie habe, aber zum Glück wird es nie übermäßig dramatisch durch den Humor des Autors. Gerade auf den letzten Seiten musste ich ein paar Mal herzlich lachen. Ein sehr gelungene Fortsetzung von "John dies".
3. the dead that walk - Misc (Eng)
Ziemlich geniale Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, was Genre, Zeit und Autor angeht. Das Buch hat mich fast 5 Monate täglich begleitet. 
4. Das unerhörte Leben des Alex Woods - Gavin Extence (ausführliche Review) 
Super Coming-Off-Age Geschischte. Würde ich uneingeschränkt empfehlen und eignet sich prima zum Verschenken wegen der Optik.
5. London Calling - Anja Marschall (ausführliche Review)
Alte Charaktere, neue Story. Nett für zwischendurch. 
6. Herzblut - Melissan Darnell (ausführliche Review)
Der letzte Teil der Trilogie. Gefiel mir wieder besser als der Mittelteil. 
7. Darm mit Charm - Guilia Enders
Super Lektüre! Die erste Hälfte war allerdings etwas lockerer, als der Rest. Aber sonst würde ich fast so weit gehen das zur Schulbuchlektüre zu machen.
8. Chew "Family Recipes" - John Layman & Rob Guillory (Eng)
Kaum zu glauben, dass der Comic immer noch fesselnd ist. Langsam ist es aber nötig vorangegangene Bände noch einmal zu lesen, bevor es weiter geht. Die Story wird immer komplexer.
9. Der Zufall kann mich mal - Martin Gülich (ausführliche Review)
Ich hatte keine Erwartungen an das Buch und es hat mich in vielen Punkten berührt. Der Protagonist war glaubwürdig, die Geschichte nicht kitschig und super erzählt.
10. 20th Century Ghosts - Joe Hill (Eng)
Ein Kurzgeschichtenband durch den ich eher zufällig gelangt bin. Eine der Geschichten kannte ich nämlich bereits aus "the dead that walk" und es schien mir vielversprechend. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Bis auf eine einzige Geschichte, hat mir jede gefallen.
11. The End Games - T. Michael Martin (Eng)
Wieder so ein Buch, das mich vor allem berührt, weil es sich bei den Hauptfiguren um ein Geschwisterpaar handelt und der Erzähler, der Ältere von beiden ist. Anfangs schien mir der Aufhänger etwas schwach, aber der Autor hat damit wirklich viel gemacht und wahnsinnig viel aus der Geschichte herausgeholt.
12. Chop Chop - Simon Wroe (Eng)
Das konnte gut und gerne mein Lieblingsbuch diesen Jahres werden: eine Geschichte über das Los das man im Leben zu tragen hat, über das Scheitern und Aufrappeln und Weitermachen. Und das alles spielt hauptsächlich in einer Küche. 
13. Wild Cards - George R.R. Martin (ausführliche Rezension)
Super spannend! Ich bin immernoch geschockt, dass dieses Projekt mehrerer Autoren schon so lange existiert ohne besondere Aufmerksamkeit zu erregen. Bin sehr gespannt auf die folgenden Teile. 
14. Thank God it´s Monday - Dark Horse Innovations (ausführliche Rezension)
Tolle Idee, einen Einblick in ein etwas alternatives Unternehmen zu gewähren, aber leider ist das Buch schlussendlich sehr nichssagend geworden. 
15. the lovesong of miss Queenie Hennessy - Rachel Joyce (ausführliche Rezension)
Was habe ich Rotz und Wasser geheult. Der Titel ist auf jeden Fall etwas irreführend, denn ich hatte komplett mit einem Liebesroman gerechnet. Absolut lesenswert. 
16. Untreue - Paulo Coelho (ausführliche Rezension)
Das mit Abstand schlechteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe - pseudo einfühlsam und gewollt psychologisch. Zur Protagonistin kann man einfach keinen Beziehung aufbauen. Eine riesige Enttäuschung vor allem weil es mein erstes Buch von diesem hochgelobtem Autor ist. 
17. "Ich habe dich rein optisch nicht verstanden" - Sören Sieg und Axel Krohn
Ein perfektes Handtaschenbuch, weil man sich so die Zeit verkürzen kann, ob im Wartezimmer oder sonstwo. Viele Abschnitte und viele Anekdoten. Schön zum verschenken.
18. Zwillingssterne - Cristina Moracho
Sehr schöne Geschichte zweier Freunde, die sich weiterentwickeln. Ungewöhnlich unromantisch und realistisch. Hat mir sehr gut gefallen.
19. Nightmares - Jason Segel
Ich war super gespannt auf dieses Buch und finde die (Alp)Traumwelt, die hier geschaffen wurde wirklich toll und kreativ. Werde die nächsten Bände sicher auch lesen.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Dr. Med. Eckart von Hirschhausen - Arzt/Deutsch , Deutsch/Arzt

Die deutsche Comedy-Landschaft ist für mich ein wenig zu einer Wüste geworden, die ab und an kleine Grasflecken mit kleinem Schmunzlern oder aber selten sogar Oasen mit Bauch-tut-weh-vor-Lachen bieten. Letzteres ist allerdings selten geworden und ich halte mich seit Jahren fern von ein-Mann-eine-Stunde-Comedy Sendungen.
In Auszügen finde ich aber Dr. Hirschhausen bisher immer recht lustig und deswegen habe ich mich gefreut, dass ich über Blog dein Buch dieses Langenscheidt Buch lesen konnte.

Im Gegensatz zu regulären Wörterbüchern kann man dieses 168 Seiten Hardcover in einem Ritt durchlesen (ohne dabei komisch angeschaut zu werden - also wenn man nicht gerade dämlich vor sich hin grinst).

Eingeteilt ist das Ganze in acht Unterkategorien wie "Was redet der da?" oder ""Das soll helfen?", die einen Schritt für Schritt durch die Krankheit begleiten und dabei (zumindest für mich) unerwartet sachlich bleibt. Außerdem handelt es sich bei dieser Version um eine Erweiterung des ersten Hirschhausen Wörterbuchs.

Fließender Text und Info-Kästen wechseln sich dabei in recht großer Schriftgröße ab und ist damit also auch ein gutes Weihnachtshgeschenk für die mit leichter Sehschwäche, die sich noch nicht eingestehen möchten, dass sie eine Brille brauchen (been there).

Nun zum wichtigsten Punkt: dem Lachfaktor.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

B.a. Robin - Mord am Lord

Josie, eine fanatische Agatha-Christie Anhängerin, schafft es ihren guten Freund Theo, seines Zeichens Maschinenbauer durch und durch (her mit den Vorurteilen), durch eine Wette nach England zu lotsen. Ziel ist das Haus und nun Museum besagter Krimiautorin, aber was noch viel wichtiger ist, es geht um einen unvollendeten Roman dieser, dessen Lösung so kompliziert sein soll, dass die Autorin vergessen habe, wie er endet.
Der Ehrgeiz von Josie ist geweckt. Sie MUSS einen Blick auf den Roman werfen.
Leider gelingt ihr das nicht - doch durch eine wundersame Stahltür gelangt sie samt Theo IN den Roman und nimmt wie automatisch den Platz der ermittelnden Detektive ein.

"Mord am Lord" ist 262 Seiten dick und wenn man bedenkt, dass Christies Bücher auch keine Wälzer waren, ist das mehr als angemessen. Es gibt 29 Kapitel, die Schriftgröße ist sehr angenehm und der Sprachstil einfach gehalten. Man kann es also gut in einer Sitzung durchlesen. Besonders gut haben mir die kleinen Details gefallen, wie die Firmennamen typisch kitschiger Designfirmen, und nicht zuletzt Theos Schlosserjargon, die die Erzählung glaubhafter gemacht haben.
Gut ein wenig überzeichnet sind die Figuren; Josie schien eine abnorme Leidenschaft für Tapeten, Teppiche und dergleichen zu haben (x), während Theo den stoischen Gegenpool zu ihr bildete (x). Vor meinem geistigen Augen sah ich sie die meiste Zeit, als Anime/Manga Figuren. Aber ich denke es ist legitim bei einem so kurzem Buch. Besser so, als flache Charaktere, bei denen ich mir Kristen Stewart niemanden vorstellen kann.

Alles in allem ein stimmiges Buch - es hätte nur noch besser sein können ohne die Tippfehler (S. 35 "Nebel" und S. 217 "Da" statt "Das").
Mal ehrlich - ich würde ohne Bezahlung Bücher nach Fehlern durch sehen. Und ich wette es gibt genug Leseratten, die sich auch anbieten würden.



Erschienen ist dieses Buch beim Goldfinch Verlag.

Bestellen kann man das Buch hier.
Danke auch an Blog dein Buch!

Mittwoch, 21. August 2013

Melissa Darnell - Herzblut (Stärker als der Tod) + Deutschspezialisten gesucht

Auf geht´s in Runde zwei der Herzblut Buchreihe. Das Taschenbuch übertrifft mit 432 Seiten und 37 Kapiteln seinen Vorgänger und ist im selben Perspektivenwechsel zwischen den beiden Hauptcharakteren Tristan und Savannah gehalten.
Etwas das mir sehr gut im ersten Teil gefallen hatte, nämlich die Playlist zu den einzelnen Kapiteln, wurde dieses Mal weg gelassen, was mich ein wenig irritiert hat. Ich kann mir vorstellen, dass  die Kapitel der Autorin zu zahlreich waren oder dieses Extra dem Verlag dann doch nicht so gut gefallen hatte. Mir ist aber aufgefallen, dass einige der Lieder, die sicher die Playlist ergeben hätten, statt dessen direkt im Buch untergebracht worden. Ich finde nur, dass das etwas unkonsequent herüber kommt.

Inhaltlich wurde auf jeden Fall in Sachen Romantik und Kitsch ein ganzer Schritt zu gelegt.
Während die Hauptcharaktere im ersten Band zu einander gefunden hatten, dreht sich Band zwei darum, dass sie sich nicht mehr sehen dürfen, da sonst ein Krieg zwischen Hexe(r)n und Vampiren ausbrechen könnte. Es bietet also sehr großes Schmachtpotenzial.

Montag, 15. Juli 2013

Melissa Darnell - Herzblut (Gegen alle Regeln)

Über Blog dein Buch hatte ich mich auf den "Überraschungstitel 1" vom DARKISS Verlag beworben (langsam sollte ich geschlagen werden für dieses krankhafte Interesse am Unbekannten). Hierbei handelt es sich um gut geschriebene Jugendliteratur, die mit "Herzblut" in eine Serie startet. Wie viele Bände es werden, kann man nicht voraussagen. Bei uns gibts im September 2013 den nächsten Band. Aber ich schätze mal eine Trilogie wird es sicher mindestens werden, (oder vielleicht vier Bände für einen besseren Vergleich mit ähnlichen Werken?).

Nun zum Inhalt: es geht um ein Mädchen (surprise!), 15 Jahre alt, tollpatschig, aber sonst recht durchschnittlich, das sich in einer Außenseiterposition in ihrer Schule wieder findet (wer hätte das jetzt gedacht?). Ein paar wenige Freundinnen sind ihr geblieben, denn aus irgendeinem Grund haben sich im Kleinkindalter alle anderen Kinder im Dorf von ihr abgewendet. Teilweise mobben die sie seitdem sogar, aber alles in allem scheint die Situation unter Kontrolle zu sein...
...BIS sie (übrigens heißt das Mädchen Savannah) ihre Tage bekommt! Furchtbare, furchtbare Schmerzen sind das, und auf einmal entwickelt sie übernatürliche Kräfte. Die werden dann stark thematisiert (während ich mich nur die ganze Zeit frage, warum nicht einmal das Wort Tampon, Binde,Slipeinlage oder meinetwegen auch Lunacup -whatever floats your boat- fällt). Ja, so etwas bedeutendes wie die erste Regelblutung, die sicher einige Mädchen erst einmal verunsichert hat, wirkt mickrig wenn man auf einmal Männer mit einem Blick in besessene Stalker verwandeln kann ("extreme-glamouring" für True Blood Fans).
Der Schulschwarm Tristan, mit dem Savannah als Kind sehr gut befreundet war, entwickelt natürlich auch Interesse an ihr - nur leider gehört er einer der alteingesessenen Familien im Dorf an und die haben etwas gegen die Verbindung.

Sonntag, 16. Juni 2013

Anja Marschall - das Erbe von Tanston Hall

Ein Krimi muss keine 400 Seiten stark sein - 280 reichen vollkommen aus (weniger sollten es aber dann nicht werden, siehe x & x). "Das Erbe von Tanston Hall" ist sicher kein Anwärter für Bestsellerlisten, aber doch ein schöner Krimi für Zwischendurch.
Die Heldin des Buches reist nach Cornwall - dem letzten bekannten Aufenthaltsort ihres jüngeren Bruders - um sich nach einem Streit vor drei Jahren endlich mit ihm zu versöhnen.
Aber der bleibt verschwunden und so begibt sich die Dame selbst auf die Suche.

Ehrlich gesagt fällt mir die Rezension zu diesem Buch sehr schwer, denn ich habe keine großen Kritikpunkte. Die Figuren waren so weit glaubhaft, die Geschichte gut erzählt, Spannung war auch da und das Ende war nicht so vorrausschaubar, wie ich es anfangs geglaubt hätte.

Nun gut, die Liebesschnulzennebenhandlung war sehr vorrausschaubar, aber das ist dank der nicht so üppigen Seitenanzahl auch nicht so ausladend ausgefallen und so erträglich gewesen (aber ihr wisst schon was ich meine: graue Maus wird vom Stadtschönling umworben und dann kommt ein schrulliger Halb-Attraktiver, der ihr abrät von Ersterem, blablablatwilightblabla) .
So wie ich aber keine großen Negativpunkte habe, habe ich auch keine herausragenden Punkte anzubringen.

Ich war trotzdem gefesselt von der Geschichte, habe sie schnell durchgelesen und habe es nicht bereut.

Das Cover ist ansprechend, die Seiten sind angenehm zu Lesen. Das Buch wird durch insgesamt 40 Kapitel und einen Epilog gegliedert und bietet so schöne Abschnitte zum Pausieren.
Sehr schön fand ich den kleinen Anhang in dem dann kurz erklärt wurde, welche Plätze/ Fakten fiktiv waren bzw wie die Autorin zu bestimmten Dingen gekommen ist.

Also ein kleines Lesevergnügen, das ich durchaus empfehlen kann.


Erschienen ist dieses Buch beim Goldfinch Verlag.

Bestellen kann man das Buch hier.
Danke auch an Blog dein Buch!

Montag, 20. Mai 2013

Guido Rohm - Untat

Auf Blog dein Buch wurde dieses Werk als "ein Krimi mit Bestseller-Potenzial" angepriesen.  Und das bei nur 134 Seiten Umfang. Da wollte ich es dann doch genau wissen. Schließlich hat mir "Moderholz" damals vor Augen geführt, dass man Krimis eben nicht auf unter 200 Seiten realisieren kann.

"Untat" handelt laut Einband um zwei Journalisten, die einen Entführer namens Oscar bezahlen, um ihn bei seiner Tat begleiten zu können. Dabei geraten sie unweigerlich in einen Konflikt.
Die Handlung ist somit recht übersichtlich und absolut angemessen für die Länge des Buches. So weit, so gut.

Donnerstag, 25. April 2013

Steffan Heuer und Pernille Tranberg - Mich kriegt ihr nicht!

"Dieses Buch ist kein Plädoyer für den Verzicht auf das Internet im Allgemeinen und soziale Medien im Besonderen. (...)
Dieses Buch dreht sich vielmehr um den aufgeklärten und durchaus misstrauischen Umgang mit Beidem und darum, wie Sie die Kontrolle über Ihre eigene Identität bewahren oder zurückerobern."

Dieses Zitat macht eine guten Eindruck, oder? Ein Buch für jeden, der sich dafür interessiert seine Ausflüge ins Internet sicherer zu machen und sich ein wenig mehr Anonymität zu verschaffen. Wäre das Buch diesem Stil treu geblieben, würde ich es ohne Einschränkung empfehlen und sogar dafür plädieren es zur Schullektüre zu machen, denn Internetkompetenz ist etwas mit dem man nicht früh genug anfangen kann.

Aber die alle ansprechende Formulierung hält nicht an und so bin ich wirklich verwirrt, wer denn nun die Zielgruppe der beiden Autoren ist (oder ist da etwas schief gelaufen, von wegen "zu viele Köche verderben den Brei"?).

Mittwoch, 13. März 2013

Tilman Rammstedt - Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters

"Er sei früher ein gut aussehender Mann gewesen, behauptete mein ehemaliger Bankberater und zeigte mir zum Beweis ein Bild von John F. Kennedy."




 Ein bisschen schwer fällt mir die Review zu diesem 156, äh  999 Seiten dickem Buch. Ich fand es gut, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was ich hier grad gelesen habe, aber mal von Anfang an:

rein optisch ist das Buch ein Gewinner. Ich finde es ansprechend gestaltet und der Einband lässt sich - für mich ein absolutes Novum - sogar noch aufklappen. Der Klappentext beschreibt das Buch auch treffend und bietet meiner Meinung nach auch das ideale Resümee:




Freitag, 18. Januar 2013

Londro Rinzler - Triffst du Buddha an der Bar



Trotz, dass der Titel nur so Buddhismus schreit, handelt es sich bei diesem Buch meiner Meinung nach um ein Selbsthilfebuch zum Thema bewusstes und glückliches Leben. Ich bin weder religiös, noch besonders spirituell, und noch dazu ist dies mein erstes Selbsthilfebuch überhaupt (in der Regel halte ich absolut nichts von so was), aber ich konnte dem Buch vieles abgewinnen. 

Es werden die grundlegenden Meditationsarten des Buddhismus erläutert und vor allem wird einem wirklich klar, wie man von Tag zu Tag eilt und hetzt ohne wirklich "da" zu sein. Klingt banal, aber ich bin mir dessen wirklich erst beim Lesen bewusst geworden und werde in Zukunft auch versuchen "sehend" und ohne Kopfhörer durch mein Leben zu laufen. Man schottet sich doch sehr ab. 

Freitag, 4. Januar 2013

2013 - ein neues Jahr, ein neuer Versuch

Letztes Jahr bin ich immerhin dazu gekommen 37 Bücher zu lesen (Liste: hier). Das Mammutprojekt 100 Bücher zu lesen ist also wieder fehl geschlagen. Wer hätte das gedacht? xD

Ich nehme mir auch jeden Fall vor, es dieses Jahr zu schaffen. Manchmal lohnt es sich unrealistischere Ziele zu setzen um viel zu erreichen.

Es wurde gelesen:

1. Er ist wieder da - Timur Vermes
Ein Buch das sofort ins Auge fällt. Sowohl äußerlich, als auch inhaltlich faszinierend. Alle Achtung an den Author, denn man kann sich an sehr vielen Stellen durchaus mit Hitler identifizieren. Besonders genial war sein Zusammentreffen mit diversen Politikern dieser Tage. Sehr empfehlenswert.
2. das Silmarillon - J.R.R. Tolkien
Ein Wort: EPISCH. Dieses Buch ist keine leichte Kost. 2 Mal hatte ich angesetzt es zu lesen, denn es liest sich wie die Bibel. Es ist quasi die Bibel! ... nur eben von Mittelerde. Die Entstehung der Welt und der Völker und deren Verwandtschaften untereinander werden beschrieben ABER es ist trotzdem sehr interessant, wenn man einmal richtig "drin" ist. Ich glaube sogar ich mag das Silmarillon lieber als "Herr der Ringe". Der Geistesaufwand dahinter ist einfach Wahnsinn.
3. John dies at the End - David Wong (Eng)
Spannend und irrsinnig bis zum Letzten. Zugegebenermaßen ein spezieller Humor, aber ich fands gut. Tolle Lektüre. Das Sequel wurde direkt auf die Wunschliste befördert.
4. Triffst du Buddha an der Bar - Londro Rinzler ( ausführliche Rezension )
Ein gutes Buch, das mir schon beim Lesen einige Dinge klar gemacht hat. Nicht nur für Buddhisten und solche, die es werden wollen, ein tolles Buch.
5. der Hobbit - J.R.R. Tolkien
Ich war etwas erstaunt, dass der Hobbit eher in die Kategorie Kinderbücher zu fallen schein. Lässt sich einfach lesen und ist inhaltlich nicht allzu vollgepackt. Außerdem ist der erste Film voller Details, die im Buch gar nicht auftauchen.
6. the long walk - Richard Bachmann (Eng)
Ich hatte das Buch vor Jahren schon einmal auf Deutsch gelesen, und war mehr als begeistert. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand nehmen. Extrem spannend auch beim 2ten Lesen.
7. roadwork -  Richard Bachmann (Eng)
Einer der schächeren Romane. Nichtsdestotrotz spannend, wenn man einmal richtig drin ist.
8. the running man - Richard Bachmann (Eng)
Wie auch bei The Long Walk, ist der Stoff unheimlich fesselnd.
9. der Fluch - Richard Bachmann
Im Original "Thinner", ein sehr spannendes Buch. Den Film hatte ich schon einige Male gesehen (einer der besseren King Filme) und das Buch hatte sich einige Jahr im Regal vor mir versteckt.
10. Survivor Type - Stephen King (Eng)
Ein Arzt, eine Insel, kein Futter, dafür aber Drogen in rauen Mengen. Zum Glück handelt es sich hierbei um eine Kurzgeschichte, weil man hier beim besten Willen nicht einfachzwischendurch Pause machen kann. Die Geschichte ist im Internet lesbar - einfach googeln. Es lohnt sich!
11. Danse Macabre - Stephen King (Eng)
Ich glaube ich habe selten so lange gebraucht um ein Buch zu verdauen, denn hier waren so viele Verweise zu Büchern und Filmen, die ich dann doch vermerken oder gleich nachschauen musste (wenn einem solche Empfehlungen vom Lieblingsautor gemacht werden, muss man einfach dem nach gehen). Dance Macabre ist eine Art Resume von King zum Thema Horror Genre im Radio, TV, Buch oder Kino. 
12. Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters - Tilman Rammstedt (ausführliche Rezension)
Dünnes, aber eigenwilliges Buch mit einem interessanten Konzept, aber für mich hätte es eine Kurzgeschichte in diesem Stil auch getan.
13. Glutenfrei leben für Dummies - Danna Korn
Nach etwa 5 Monaten, die ich für mich selbst recherchiert habe, habe ich nun dieses Buch gelesen und finde es bis auf wenige Seiten eher überflüssig. Die gefühlte Hälfte des Buches besteht aus Rezepten, die oft mit Fertigmischungen zubereitet werden und das obwohl in einem Kapitel von kreativem Kochen gepredigt wird.
14. The Dark Country - Dennis Etchison (Eng)
Aufmerksam auf den Titel bin ich durch Kings "Danse Macabre", aber ehrlich gesagt, habe ich mir diesen Kurzgeschichtenband spannender vorgestellt. Nichtsdestotrotz gibt es hier eine Story, die selbst mich seit Jahren überzeugte Person mit Organspenderpass, ins Grübeln kommen. Insofern kann das eigentlich nicht so schlecht geschrieben sein.
15. Mich kriegt ihr nicht! - Steffan Heuer & Pernille Tranberg (ausführliche Rezension)
Ein recht informatives Buch, jedoch würde ich gern eine überarbeitete Version sehen, in der man sich auf eine Zielgruppe konzentriert. 
16. Making History - Stephen Fry (Eng)
Das sprachliche Vermögen von Fry ist einfach unglaublich. Die Recherche so gut, dass man ohne mit der Wimper zu zucken die historischen Figuren als teil der Geschichte akzeptiert. Nach 200 Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr weglegen und las bis nachts um vier. Das passiert nicht mehr oft. 
17. Untat - Guido Rohm (ausführliche Rezension)
Grundsätzlich kein schlechtes Buch, aber einige Seiten mehr hätten der Story gut getan.
18. Naturgesetze des Kochens - Jürgen Brück & Annerose Sieck
Ein super Lückenbüßer. Viel Wissen in schönen Abschnitten und trotzdem keine schwere/unverständliche Kost.
19. Zombie Theory: a novella - Peter Jason Payne (Eng)
Wer Zombies mag, wird diese Geschichte lieben! Unheimlich gut geschrieben und erzählt. Ich glaube das ist bisher das Beste Zombie Buch, das ich bisher gelesen habe. Der Ansatz ist etwas anders als üblich: Zombies co-existieren mit Menschen, die Verstorbenen haben sich charakterlich nicht verändert, sondern nur ihre Körperfunktionen sind eingeschränkt.
20. Snow White, Blood Red - Ellen Datlow & Terri Windling (Eng)
Ein toller Kurzgeschichtenband mit düsteren Versionen altbekannter Märchen. Ich liebe so was.
21. Das Erbe von Tanston Hall - Anja Marschall (ausführliche Rezension)
Kleiner, feiner Krimi.
22. Mord-Ost  Kriminelle Kurzgeschichten aus Sachsen (Herausgeberwerk)
Nach einer Lesung aus diesem Buch war ich doch sehr interessiert - wann kennt man schon fast alle Schauplätze in einem Buch. Schönes Sammelsorium verschiedenster Geschichten, die so unterschiedlich sind, wie die Autoren, die sie geschrieben haben.
23. Hope for the Living - Jason Henry (Eng)
Gelungenes Zombie Szenario. War fesselnd und die Gruppendynamik etwas anders, als gewohnt.
24. Herzblut - Melissa Darnell (ausführliche Rezension)
Packendes Buch über Vampire, Hexen und Highschoolalltag.
25. Kaufen für die Müllhalde - Jürgen Reuß & Cosima Dannoritzer
Ein wirklich nachdenklich stimmendes Sachbuch über Verschwendung in unserer Gesellschaft. Ich brauch sicher eine Weile um das alles für mich selbst zu durchdenken und Stellung zu beziehen. 
26. Herzblut 2 - Melissa Darnell (ausführliche Rezension)
Teil zwei der Saga und leider nicht so gut wie der erste Band. 
27. Hikikomori - Kevin Kuhn
Fesselndes Buch über Selbstfindung, Verharren und Erwachsenwerden im nicht herkömmlichen Sinne.
28. Joyland - Stephen King
Ich wusste, dass das Buch anders sein sollte, als seine bisherigen Werke und das war es: kein Scifi, ein Minimum was den Horror angeht. Einfach ein Buch über einen bedeutsamen Sommer im Leben von Devin Jones. Was meine Freude aber gemindert hat waren die Tippfehler.
29. In The Tall Grass - Stephen King & Joe Hill (Eng)
Viel zu kurze Geschichte, die soweit ich weiß, nur für Kindle heraus gekommen ist. Ich könnte mir das sehr gut als fetten Roman vorstellen. So war es ein kurzes, intensives Lesevergnügen.
30. Chew "Space Cakes"- John Layman & Rob Guillory (Eng)
Band 6 hat mich zweifellos etwas aus der Band geworfen. Diese Herren verstehen etwas von Dramaturgie! Natürlich enthält auch dieser Band urkomische Hintergrundposter und eine Handlung, die ihres Gleichen sucht.
31. Chew "Bad Apples" - John Layman & Rob Guillory (Eng)
...Band 7 - der aktuellste Teil - leider wird es jetzt wieder ein  halbes Jahr dauern bis es für mich weiter geht. Dabei endet das Buch mit so einem fiesen Cliffhanger!
32. Emily the Strange Band 1
Ja...ich glaube ich bin dem langsam entwachsen. Die Zeichnungen und verschiedenen Stile sind trotzdem ganz schön.
33. Mord am Lord - B.a. Robin (ausführliche Rezension)
Guter Krimistoff ala Agatha Christie.
34. der Buick - Stephen King
Ich hatte das Buch schon einmal in Englisch gelesen und war damals kein großer Fan, im Nachhinein muss ich mir gestehen wohl nicht alles verstanden zu haben, denn ich setze es hiermit auf meine Favoritenliste. Eine tolle Erzählung, die trotz Mysterium nicht realitätsnaher sein könnte - manchmal gibt es eben keinen definitiven Schluss, kein theatralisches Ende.
35. Arzt- Deutsch/ Deutsch- Arzt - Dr. Med. Eckart von Hirschhausen (ausführliche Rezension)
Ist weder Wörterbuch, noch reine Prosa. Gute Wartezimmerlektüre. 


Samstag, 8. Dezember 2012

Florian Kührer - Vampire (Monster Mythos Medienstar)

Auf 277 Seiten geht der Autor dem Phänomen "Vampir" in diesem Sachbuch auf den Grund. Der Klapptext ist perfekt auf den Inhalt zugeschnitten. Unter anderem heißt es hier: "Edward Cullen ist der neue Prototyp, der Erzvampir des 3. Jahrtausends. Ein "Weichei" als prominentester Vertreter des Vampir Mythos?"
Der größte Aufhänger für dieses Buch ist nämlich tatsächlich die "Twilight" Reihe von Stephanie Meyer. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet (oft sind Klapptexte ja eher Lockmittel um bestimmte Menschen anzusprechen), aber es wird wirklich oft thematisiert. Diesen Dämpfer muss ich einfach vornweg schicken.