Freitag, 20. Juli 2012

Wenn Blogger die Angel auswerfen um Leser zu fangen.

 Es ist kein Geheimnis, dass viele Blogger versuchen durch Gewinnspiele Leser zu ködern um ja, um was eigentlich? ..um Leser zu sammeln? ..um internet-berühmt zu werden? ...und um letztlich gratis Zeug von Firmen abzustauben?

Das Ding ist nur, dass man so nur in den seltensten Fällen auch Leser behält. Ich bin auch so eine, die dann, sobald ein Gewinnspiel rum ist, gerne entabonniert, einfach weil ich den Inhalt und vor allem Stil einer Bloggerin nicht mag.

    Ja, ich weiß, Gewinnspiele sind ja eigentlich auch für die bestehenden Leser gedacht... (denkste).
Es ist ja nicht so als würde ich den Erstellerinnen keine Chance geben, denn ich klicke mich immer durch die ersten 10 Seiten um zu schaun mit wem ich es hier eigentlich zu tun habe. Leider fühle ich dann bei den wenigsten Verbundenheit und so bleibt der ursprüngliche Köder vergeudet und abgekaut wird er dann wieder dem Blogger überlassen.

Außerdem ist das Entfolgen in meinem Fall auch besser, denn ich halte nicht hinterm Berg mit meiner Meinung und schreibe auch entsprechende Kommentare (warum sollte jemand ständig Outfit Fotos von sich bloggen wenn er keine konstruktive Kritik vertragen kann?)... allerdings kommt so was nicht allzu oft gut an.

Wer braucht auch ehrliche Meinungen, wenn man 100+ dahingetippte Komplimente bekommen kann? 


**

Derzeit sind da auch wieder 2 Blogs in meiner Leseliste, die ich schon von Grundauf nie lese, weil mich die Inhalte nicht interessieren, zu viel Selbst-zelebrierung stattfindet, und generell alles einfach nur extrem auf das Erreichen einer hohen Leserzahl ausgerichtet ist.

Aber viele bleiben scheinbar doch hängen und lesen halbherzig, kommentieren einsilbig oder hangeln sich von Gewinnspiel zu Blogvorstellung zu irgendeinem anderen Kontest und unterstützen so den Blogger.

Eigentlich haben sich solche Leser und solche Blogger verdient. Die Nutzgemeinschaft bleibt bestehen, aber letztlich sind einem die einzelnen Individuen egal.
Den Abonennten sind die inhaltslosen Einträge egal und dem Blogger die Leser.
Eine Win-Win-Situation.


Ich jedenfalls kann mir die Masse von 34 GFC Lesern und 8 Bloglovin Lesern bildlich fantastisch vorstellen.
Eine kleine, aber feine Gruppe, die mir nicht egal ist und die hoffentlich auch gern bei mir vorbei schaun.
Einige werden jetzt schon wissen, worauf das hier hinausläuft:

ein großes Danke an alle Leser meines kleinen Blogs. Ich weiß die Bilder sind nicht immer toll, und ich bin auch nicht mit Pressemitteilungen und großen LE Einkäufen am Start, aber ich freu mich über jeden Kommentar und jeden Abonennten.

Das wären namentlich:

gossipgaga
Natadi
Lizzie
MissPerfectlyAdorable
leamues
Leela                                
Apfelkern                        
pippasali                          
ilonas-blogspot.de       
hamasaki_ayu
Larissa                                
glamourela                       
C I                                         
mandy                                
lisz                                       
Mary                                    
Pias BeautyWelt           
Lisa Marie ▲              
pinkcoral                                           
One Moment
Rainbow                                            
Dani                                                    
Beauty in Darkness                       
jessie_                                               
lychee                                                
Butterblume89                                              
sabrinchn
Beautychemcam
funne
Funkelfaden                                    
Tatjana                                               
Moo                                                    
Binara
Gesehen, Getestet, Gebloggt
amoenitasx                                      
lasuse                                                  
..und dann sind da noch die 8 Menschen, die mich über Bloglovin verfolgen; auch an euch ein dickes Danke!

Mittwoch, 18. Juli 2012

16 Monate später

... wasche ich immernoch meinen Sigma Pinsel. Er blutet zwar nicht mehr so stark wie in den vorigen Posts (1,2,3), aber die Spitzen werden immer wieder leicht schwärzlich. Mittlerweile ist mein ganzer Ärger verpufft. Ich wasche das Teil noch 2 mal die Woche, aber tue das eher mechanisch und ohne jegliche Hoffnung, dass er aufhören wird zu bluten.
Der Haarausfall ist noch moderat, d.h. 1-3 Haare pro Waschung (was deutlich mehr ist, als alle anderen Pinsel in meiner Sammlung).

Die Hoffnung hab ich für diesen Patienten längst aufgegeben. Ich wasche ihn aus reiner Gewohnheit und insgeheim warte ich darauf, dass der Leim sich löst und ich befreit bin von diesem Fehlkauf.

Montag, 16. Juli 2012

Bummelletzte

Noch schnell der Inhalt meiner DM Box:

Ich bin wirklich wirklich zufrieden damit. Der Mehrwert übersteigt den, den meine letzten Glossyboxen hatten um ein Vielfaches und bisher konnte ich alles gut gebrauchen bzw. habe gleich gewusst, an wen was weitergegeben wird.
Über die Lackfarbe war ich auch mehr als froh, denn es handelt sich um ein changierendes grau mit dunkelgrün/-blau Einschlag ( 608 Luxembourg Garden).

Sonntag, 15. Juli 2012

NeNu

Der Sommer lässt zwar in meiner Heimat noch auf sich warten, aber zumindest auf den Nägeln herrscht Stimmung in Neon und Nude Pastel.

Namentlich handelt es sich um den in 3 Schichten endlich streifenfreien Alessandro Lack "Peachy Cinderella" und den Flormar Lack mit dem klangvollen Namen "N012".




Montag, 9. Juli 2012

McGyver Montag: die Veet-Krise

to McGyver
v. To use an item for a purpose of which it was not designed for.
(Urban Dictionary)


Da stand ich nun: bereit zur Haarentfernung, Sonntagabend und die Fleeceteile sind alle. Ugh.
Aber das Veetenthaarungsgerät war schon angeworfen und so musste schnell eine Alternative her:


Ja, das ist eine von diesen dünnen Slipeinlagen und ich muss sagen, es hat besser funktioniert, als ich angenommen hatte. Klar sind die nicht ganz so robust wie die eigentlichen Fleecestreifen, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.
  Ich hatte mich sogar noch einmal getraut die Achseln in Angriff zu nehmen und da war es um einiges angenehmer.

Da mir ebenso die öligen Tücher ausgegangen sind, die zum Beruhigen der Haut und zum Entfernen der Wachsreste da sind, also musste mein treues Klettenwurzelöl ran.


McGyver, sei Dank. Krise abgewendet, die Beine sind wieder glatt. :)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Rapunzel, Rapunzel, lass deine Wimpern herunter!

Etwa 2 Monate lang habe ich jeden Abend vor dem Schlafengehen das Catrice Lash Plus benutzt. Ja, ich weiß ja dass man von so was eigentlich nichts erwarten kann, aber in einem Moment der Schwäche, der Probierlust und des Wunschdenkens ist es dennoch in meinem Einkaufskorb gelandet.
Man merkt schon an der Art wie ich das hier einleite: Wunder sind hier nicht geschehen. Das "Intensive Lash Growth Serum" hat bei mir keine 25% längere Wimpern gezaubert. Aber die Schuld liegt dabei eindeutig an mir, denn Catrice schreibt auf der Umverpackung ausdrücklich, dass das nur in Kombination mit der Lash Growth Maskara funktioniert. Dann aber schon in 30 Tagen. (Echt jetzt mal, wo bleibt die Ironietaste!?)
Das Serum ließ sich dank der filigranen Pinselspitze sehr schön auftragen und hat am Wimpernkranz erfrischend gekühlt.

Zu den Ergebnissen:

 Das Ausgangsbild ist leider nicht wirklich aussagekräftig, da meine Wimpern da scheinbar nass waren und ich es versäumt hatte zu schauen ob das Bild okay ist. Trotzdem meine ich, dass sich im Vergleich mit dem letzten zeigt, dass sich an der grundsätzlichen Länge nicht wirklich etwas getan hat.

Produkte solcher Art sind und bleiben eben eher Wunschdenken und man sollte da auch keine großen Hoffnungen hinein setzten.

... es sei denn man hat auch die passende Maskara dazu gekauft. ;)

Sonntag, 1. Juli 2012

Buchrezension: Der Toten gedenken (Indische Frauen bitten zu Tisch) von Bulbul Sharma


Dieses kleine Büchlein umfasst 132 Seiten und ist schnell durchgelesen. Die 9 Kurzgeschichten sind gut in einen Rahmen eingebunden: eine Gruppe von Indischen Frauen bereitet gemeinsam das Essen für einen Leichenschmaus.
Das Buch ist eine angenehme Lektüre für Zwischendurch und die Kurzgeschichten geben eher Einblicke in die Indische Kultur, als dass sie "auf Etwas hinauslaufen". Für westliche Verhältnisse, fehlt ihnen die Punchline, und der Wow- Effekt. Das fand ich aber nicht weiter schlimm. Leider vermittelt der Klappentext aber eher den Eindruck dass es sich generell um eher kriminalistische Kurzgeschichten handelt, was dann natürlich zu Enttäuschung bei den Lesern führt.
Für mich das größte Manko an "den Toten gedenken" sind: