Dienstag, 29. Mai 2012

Goodbye Mai

Diesen Monat konnte ich wieder einiges aufbrauchen. Ich hoffe im Juni komme ich meinem Ziel näher die ganzen Pröbchen aus der Glossybox endlich einmal auf zubrauchen.



1. Essence studio nails anti split nail sealer (8ml)
++ Trocknet super schnell ein und ist im Auftrag gelig, schmiegt sich aber dann hauchdünn an den Nagel. Also eine perfekte Basis für farbige Lacke.
- Leider konnte ich keine Verminderung fest stellen was das Splittern angeht.
Fazit: Ich werde ihn wahrscheinlich nachkaufen, aber nicht wegen seiner eigentlichen Eigenschaft.

2. Clinique moisture surge face spray
+ Erfrischend, da die Pumpe wirklich einen hauchfeinen Nebel schafft.
- Mit Wasser ist es nicht minder erfrischend.

3. Anatomicals+Asos facial toner
+/- Das ist wieder einmal ein typischer Toner. Fühlt sich an wie Wasser und meine Haut wird weder besser noch schlechter davon.

4. Soap & Glory scrub your nose in it
+ Mein heiliger Gral in Puncto Peeling. Die Körnchen sind super duper fein und so angenehm, dass ich das ohne Bedenken morgens und abends benutzt habe.
+ Riecht wie Zahnpasta. Hmmmm Minze.
+ Super Preisleistungsverhältnis! Für 10€ bin ich bestimmt 5 oder 6 Monate ausgekommen und als ich dachte, es wäre leer, konnte ich noch sehr viel rauskratzen.
Fazit: Absolute Empfehlung und wird wieder nachgekauft (wenn ich die diversen Glossybox Peelings leer hab.)


5. Manhatten eyeshadow base
+ Für sehr fettige Lider ist sie wohl nichts, aber für den Normalverbraucher ein solides Produkt.
+/- Hat einen ganz leichten Schimmer und ist ansonsten pastös.
- Leider ist es fast etwas zu viel Produkt. Ich musste schweren Herzens das letzte Drittel wegschmeißen weil sie sehr schmierig und bröselig geworden ist.


6. Benefit total moisture facial cream und triple performing facial emulsion (detailierte Bewertung)
+/- Ein klares Nein zu der Emulsion, dafür Daumen hoch für die Creme.

Sonntag, 27. Mai 2012

Lach mal wieder #8: das etwas andere Leatherface

Ich muss wirklich jedes mal wieder lachen wenn ich das sehe:


Leider ist es auch irgendwie traurig.

Freitag, 25. Mai 2012

too ugly to prostitute; too honest to steal

Monetärer Wert ist es, was einen von vielen Blogs grüßt, seien es die sündhaft teuren Lippenstifte, die Edeljeans, die teuren Silikonbackförmchen und exquisiten Etageren oder die Bahnen von Stoffen, die nur darauf warten, zu wunderschönen Sachen vernäht zu werden.

Blogs führen uns den Wert vieler Sachen vor Augen und dem was wir uns leisten können oder wollen. Einige Verfasser lassen aus eben diesem Grund oft die Nennung eines Preises der Errungenschaften weg, in dem Wissen, dass es zu vermehrten Neidbekundungen kommen könnte.

Mich stürzen Blogs deswegen gelegentlich in Sinnkrisen. Klar finde ich die Sachen alle schön und mit einem bisschen haushalten wäre das sogar vertretbar sich einigen dieser Schätze hinzugeben, allerdings muss es ja auch nicht immer so sein, dass ich das was ich sehe auch brauche. Nein, es könnte sogar sein, dass ich es so wenig brauche, dass ich es wahrscheinlich nie benutzen werde.

Blogs regelmäßig zu lesen hat mir so einige Flöhe ins Ohr gesetzt bezüglich der Sachen die ich "brauche" und manchmal fällt es mir schwer mich zu wehren (am Ende diesen Monats wird unter meinen Neuzugängen auch so ein Kandidat sein) ,aber in 90% der Fälle gelingt mir das ganz gut und zwar aus folgenden Gründen:

  • Ich bin Studentin und habe ein enges Budget und mit mir bestimmt viele andere Mädels da draußen, seien es Schülerinnen, Arbeitssuchende, Praktikantinnen etc. Und in diesem Bewusstsein gehe ich seit einigen Jahren durch die Welt. Ein Beispiel, in meinem ersten Semester, habe ich sage und schreibe 200€ Bafög bekommen, was restlos für die Miete drauf ging und bis es zu einer Erhöhung kam, habe ich von Erspartem gelebt. Ich wette ich bin da absolut kein Einzelfall gewesen.
  • Weil ich meist 2 Nächte über Einkäufe schlafe und dann überlege ob ich das wirklich immernoch will (sagen wir mal bei Werten ab 15€, davor bin auch ich weniger gehalten). Oft ist nach der Zeit der Blogeintrag der mich so ins Schwärmen gebracht hatte, längst vergessen.
  • Weil ich eine Soll und Haben Tabelle führe, die mir mein tatsächliches Vermögen stets vor Augen führt (oh Rechnungswesenvorlesung, wie hast du mein Leben bereichert). Auch wenn das penible Eintragen von Ausgaben sehr spießig erscheinen mag, hat es mir wirklich sehr geholfen und wenn jemand Anwandlungen zum Geldausgeben im großen Stil hat, kann ich das nur wärmstens empfehlen.
  • Ich versuche möglichst oft durch meine Sachen zu gehen um zu sehen, was ich habe. Das hilft z.B. bei Entscheidungen wie:  mein Trieb sagt: "Der Nagellack ist so toll und auch noch limitiert! Ich muss ihn haben!"mein Über-ich meint: "Moment mal, du hast schon 2 ähnliche Lacke, die du selten trägst. Sieh es ein, das ist nicht deine Farbe."
  • Ich setze mir immer Grenzen. Das halte ich für extrem wichtig, vor allem, wenn man viel auf ebay unterwegs ist. Glaubt mir, ich weiß wie es ist, wenn man in den Biet-Rausch verfällt und sich selbst zügeln muss.

 Aber was tun, wenn man wirklich keine Moneten hat und sich trotzdem etwas leisten will?


Montag, 21. Mai 2012

Die Naked Palette? Die kennen wir nicht. Die war nie in Paris; dort kennt die auch niemand.

Die Urban Decay Naked Palette ist mittlerweile so ein Produkt geworden, dass man schon fast haben MUSS als Beauty Blogger. Selbst die, die sich anfangs gewehrt hatten sie bei sich einziehen zu lassen, sind später eingeknickt und präsentieren die Ware letztlich voller Stolz.

Ich habe keine (oh, jetzt werd ich schief angeguckt) und ja, für eine Weile hatte ich überlegt sie mir zu zulegen. So ehrlich bin ich. Mittlerweile ist mein Verlangen stark geschrumpft. Das mag aber auch daran liegen, dass für mich Produkte, die irgendwie "alle" haben (und dabei doch so speziell wie die UD Palette sind) stark an Attraktivität verlieren. Ja, kindisch, aber das kann ich nicht ändern.

Fakt ist aber auch, dass jeder gestandene Beautyblogger auch ohne die Naked Palette ein Arsenal an schönen Nude- und Braun-Tönen von Guerlain bis Essence hat. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
Und somit konnte ich nach einer kurzen Bestandsaufnahme für mich sagen, dass ich sie nicht bräuchte und das obwohl sich mein Beautyblogger-Dasein dem Minimalismus verschrieben hat.
(Klar könnte ich mir zum Anstarren und Nichtbenutzen zulegen, aber das täte mir wiederum auch Leid und wäre einfach nur Geldverschwendung)

Ich habe meine Naked Palette also schon und ich finde, sie kann mit der Originalen mithalten. Um ehrlich zu sein, finde ich sie sogar besser/ vielseitiger.

Mein ganzer Stolz punktet mit 12 Lidschatten in einer unkaputtbaren Palette der Marke Unii.
Okay, technisch gesehen ist das Gleichstand mit dem Original.
 Die Farben bilden ein schönes Spektrum an Neutralen Tönen, matten und schimmernden Farben.
Von Links nach Rechts und von Oben nach Unten sind das:

NYX "Barely There" - ein wunderschöner Highlighter mit dezentem Goldschimmer
too Faced "totally toasted" - schimmernder Bronzeton
Kosmetik Kosmo "Koboldgelüste" - dunkles Braun mit leichtem Grüneinschlag

SMH "Creme d´Nude" - Wie sie sehen, sehen sie Nichts. Perfekter Hautton. matt
MNY "903 A" - matter Grauton mit guter Pigmentierung
Nivea "Hypnotiv Black" - ein sattes Schwarz mit feinem rotem Glitzer

too Faced "Silk Teddy" - wunderschöner Champagnerton
Max Factor "Burnt Bark" - ein schimmeriges Taupe
Urban Decay "Queen" - schimmernder krasser Scharlachton

Urban Decay "Naked" - schönes mattes Braun für den Alltag
Urban Decay "Heist" - mattes dunkles Lila
Urban Decay "Absolem" - schimmerndes Grass-Grün
Die Farbauswahl habe ich teilweise auf Gut-Glück und auf "Empfehlung durch Gurus" getroffen und hatte eigentlich immer einen guten Riecher dabei (und wenn das mal nicht zu traf, wurde über ebay oder Kleiderkreisel weiter verkauft).

Fazit: Ich liebe meine Naked Palette. Mehr will und brauche ich nicht. :)


Freitag, 18. Mai 2012

Underground Barbie - Maša Kolanović

"Denn wenn die Bombe ausgerechnet unser Haus treffen sollte und alles in Schutt und Asche versenkte, dann wäre noch nicht alles verloren, wenn meine Barbie in ihrem pinkfarbenen, mit floureszierenden kleinen Zitronen, Ananas und Bananen verzierten Kostümchen, ihrer grün-rosa wassermelonenförmigen Handtasche, der Sonnenbrille und den dazu passenden offenen Stöckelschuhen, wenn also wenigstens meine Barbie unversehrt bliebe."


Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir etwas ganz Anderes unter diesem Buch vorgestellt hatte. Der Klapptext bezieht sich eher auf die Kindheit der Autorin während dem Krieg in Jugoslawien und somit hatte ich gehofft während des Lesens auch etwas für mein Allgemeinwissen tun zu können, da dieser Krieg absolut nicht zum Lehrplan an meiner Schule gehörte.

Donnerstag, 17. Mai 2012

7 Tage - 7 Nägel

Nägel lackieren hatte bei mir letzte Woche wirklich Hochkonjunktur und darum gibts heute eine Nagelparade!
Barry M Foil Effects
 Leider ist der schon nach kurzer Zeit an den Spitzen gesplittert und ich habe mit Glitter (Catrice "Million Dollar Baby") versucht davon abzulenken.
 Eigentlich ist dunkelgrün nicht gerade eine Frühlings-/ Sommerfarbe, aber ich liebe diesen Ton einfach.
Catrice Run, Forrest, Run & Alessandro Mojito Mint
 Dank einem DM Coupon konnte ich mir einen Gratis Lack aus dem P2 Sortiment aussuchen. Da ich noch kein grau habe, fiel die Wahl auf "arctic".
 Auch hier wurden Mängel an den Spitzen in Hologlitzer (essence "helloholo") gekleidet.
 Ein absoluter Pink und Glitzer Overkill: OPI "excuse moi!" mit Catrice "Million Dollar Baby"
Zehen: alessandro Mojito Mint, Finger: flormar M124
 Zum Abschluss, im Trend der Saison "Neons and Nudes" (das in grün sind übrigens meine Zehen).

Montag, 14. Mai 2012

16.189 Seiten

... und somit der Kern meiner Laufbahn als Leseratte befindet sich auf einem bombensicheren Regal (danke, Vati) und wenn ich die Buchrücken nur lese, wird mir bewusst, was für einen tiefen Einblick in einen Menschen man nur durch seine Bücher von ihm bekommen kann.

- Denn du bist, was du liest.


Die ersten Bücher die ich "außerschulisch" in die Hand genommen habe, waren die, die mein Vater in seinem Regal hatte. Ein Sammelband von Edgar Allen Poes Geschichten, von denen ich wenig verstand, mich aber durch sie hindurch quälte, da das komplizierte Vokabular für mich nur bedeuten konnte, dass es sich hier um eines der besten Bücher der Welt handeln musste. 
Danach kam Stephen King. Ich werde, wenn ich einmal Kinder habe, darauf achten, dass die solche Literatur nicht in die Hände bekommen. Das war teilweise schon recht verstörend, aber auch das hat mich zu dem Leser gemacht, der ich jetzt bin und King ist mit Abstand der Autor, von dem ich die meisten Werke gelesen habe.
Danach wandte ich mich endlich Kinderromanen ("Hanni und Nanni") zu und später der typischen Jugendliteratur ("die Wolke", "Engel und Joe"); ab und an einen King Roman, konnte ich mir nicht verkneifen.

 Ich verschlang Bücher regelrecht. Mein Wunsch und Drang mehr und mehr Bücher zu lesen, konnte durch den Kauf von Romanen nicht mehr befriedigt werden (auch weil ich ein recht überschaubares Taschengeld hatte) und somit wurde ich sehr früh, stolze Besitzerin einer Bibliothekskarte.

Irgendwann gab es sogar ein Phase in der nur Bild Bände (ausschließlich vom Taschen Verlag) mein Herz höher schlagen ließen.
Ich war von der Literatur zur Kunst gerutscht, aber mit dem sich ausweitendem englischen Wortschatz, der nach der 8ten Klasse kam, wollte ich, nein musste ich Romane nur noch in ihrer Originalsprache lesen! Der Versuch dies auch auf meine eher spärlichen russisch Kenntnisse auszudehnen schlug allerdings fehl.

Noch heute wartet die "Russendisko" drauf von mir gelesen zu werden.

Ich wurde wieder offener für Literatur in allen Formen und Farben. Comics, Graphic Novels und Manga waren für mich genauso wertvoll, wie Romane und Biografien.
Eine besondere Buchserie, die mich damals sehr getroffen hat war "Barfuß durch Hiroshima". Eine Mangareihe, in der der Autor biographisch die Erlebnisse zum Abwurf der Atombombe aufarbeitete. Bis heute sind diese Bücher die einzigen Manga, die meine Mutti gelesen hat, und bei der sie, ebenso wie ich, einfach nur hemmungslos geweint hat.

Mit dem Schulabschluss, las ich aus unerfindlichen Gründen weniger, aber es fehlte mir, wenn ich es auch nicht gleich bemerkte und mittlerweile setze ich mir jedes Jahr aufs Neue das fast lächerliche Ziel 100 Bücher zu lesen.
     Und ich brauche das. Diese kleine Liste, die mich anspornt weiter zu lesen, und immer irgendeine Lektüre mit mir zuführen um so nahe wie möglich an die Einhundert zu kommen.