Donnerstag, 20. Juni 2013

in vinum veritas

Feuchtfröhlich geht es weiter, denn wie Sunnivah ganz zu recht angesprochen hatte nach dem letzten Post: Tragebilder müssen her!
Und da ein Lippenstift recht langweilig ist, wird das die Wein-Edition meiner Lippenstift Sammlung.

Vorstellen möchte ich also gleich zwei Schätze: einmal natürlich den Wet n Wild E522A "Dark Wine" und meinen geliebten MAC "House Wine".

Komischerweise fand ich "House Wine" bis dato schon recht rot und auffällig - neben dem Neuzugang wirkt er aber wie ein absoluter Alltagston.
So schnell verlässt man also seine Wohlfühlzone. Bis Dezember laufe ich dann vielleicht in allen Lime Crime Farben auf der Straße herum ( Wos de Leit da sagn detn! ).

Montag, 17. Juni 2013

Jetzt wirds feucht und wild!

Ich hab tatsächlich mal wieder der Shoppinglust gefröhnt und ganze 2,98€ umgesetzt! Na wenn das nix ist!
Schuld daran sind aber nur die niedrigen Preise von Wet&Wild und dass ich schlichtweg überfordert war von der glorreichen fast unangetasteten Theke, die seit kurzem bei uns im Erzgebirgs-Center steht.
...Vielleicht lag es auch ein wenig daran, dass in dem Laden nur funzeliges Bergarbeiterlicht (man merkte zumindest, dass man sich im Erzgebirge befand. Gehört sicher zum regionalem Shoppingerlebnis) war und ich deswegen nur bei den 100%en Lieblingen zugelangt habe.

Hier sind also die beiden neuen Schätze:
Wet n Wild "Wild Shine" Nagellack in E467 "Night Prowl"  (12,7ml)- ein schwarzer Lack mit pinkem Glitter. Deckend in 2 Schichten. Die Trockenzeit war auch angemessen (ca 10- 15min pro Schicht). Der Pinsel ist schmal, aber ich bin ganz gut zurecht gekommen, weil er gut ausfächert.

Wet n Wild Lippenstift in E522A "Dark Wine" (3,6g). Wie lange habe ich nach so einer Farbe gesucht?! Ich hatte mich schon langsam damit abgefunden, dass es so eine Nuance einfach nicht im günstigen Preissegment gibt, aber hier ist tatsächlich das perfekte blaustichige Dunkelrot, mit dem ich mich auch noch heraus traue.

Beide Teile haben 1,49€ gekostet. Billiger geht es wirklich nicht!

Einzig bei dem Lippenstift habe ich eine kleine Kritik: den kann man nicht vollständig in die Hülse drehen, weshalb ich jedes mal mit zitternden Händen die Kappe aufstecke, hoffend, dass ich mir den Lippenstift nicht zerstöre.
Man kann sich das so vorstellen, wie wenn man sich in einem Hochsicherheitstrakt wiederfindet und von Laserfallen umgeben ist, die es zu umgehen geht.
Bei Benutzen des Lippenstiftes habe ich deswegen auch immer die Mission Impossible Musik im Kopf.

Sonntag, 16. Juni 2013

Anja Marschall - das Erbe von Tanston Hall

Ein Krimi muss keine 400 Seiten stark sein - 280 reichen vollkommen aus (weniger sollten es aber dann nicht werden, siehe x & x). "Das Erbe von Tanston Hall" ist sicher kein Anwärter für Bestsellerlisten, aber doch ein schöner Krimi für Zwischendurch.
Die Heldin des Buches reist nach Cornwall - dem letzten bekannten Aufenthaltsort ihres jüngeren Bruders - um sich nach einem Streit vor drei Jahren endlich mit ihm zu versöhnen.
Aber der bleibt verschwunden und so begibt sich die Dame selbst auf die Suche.

Ehrlich gesagt fällt mir die Rezension zu diesem Buch sehr schwer, denn ich habe keine großen Kritikpunkte. Die Figuren waren so weit glaubhaft, die Geschichte gut erzählt, Spannung war auch da und das Ende war nicht so vorrausschaubar, wie ich es anfangs geglaubt hätte.

Nun gut, die Liebesschnulzennebenhandlung war sehr vorrausschaubar, aber das ist dank der nicht so üppigen Seitenanzahl auch nicht so ausladend ausgefallen und so erträglich gewesen (aber ihr wisst schon was ich meine: graue Maus wird vom Stadtschönling umworben und dann kommt ein schrulliger Halb-Attraktiver, der ihr abrät von Ersterem, blablablatwilightblabla) .
So wie ich aber keine großen Negativpunkte habe, habe ich auch keine herausragenden Punkte anzubringen.

Ich war trotzdem gefesselt von der Geschichte, habe sie schnell durchgelesen und habe es nicht bereut.

Das Cover ist ansprechend, die Seiten sind angenehm zu Lesen. Das Buch wird durch insgesamt 40 Kapitel und einen Epilog gegliedert und bietet so schöne Abschnitte zum Pausieren.
Sehr schön fand ich den kleinen Anhang in dem dann kurz erklärt wurde, welche Plätze/ Fakten fiktiv waren bzw wie die Autorin zu bestimmten Dingen gekommen ist.

Also ein kleines Lesevergnügen, das ich durchaus empfehlen kann.


Erschienen ist dieses Buch beim Goldfinch Verlag.

Bestellen kann man das Buch hier.
Danke auch an Blog dein Buch!

Dienstag, 11. Juni 2013

der sprühende Punkt

Hitzeschutzmittel sind eine der wenigen Haarprodukte, auf die ich wirklich jede Woche mindestens einmal zurück greife (also jetzt mal abgesehen von Shampoo und Spülung; ich wasch die Haarpracht schon jede Woche).

Grundsätzlich konnte ich bisher keine Unterschiede was den Schutz und das Finish des geglätteten oder geföhnten Endproduktes angeht feststellen, dennoch wüsste ich auf jeden Fall, welches von 3 namenhaften Hitzeschützen (?) / -schutzens/ schutzi/ schutzata ich nachkaufen würde.
Der springende - oder in diesem Falle sprühende - Punkt, ist nämlich die Sprühdüse, die den Schutz möglichst gleichmäßig auf meinen Strähnen verteilen soll.
got2b Schutzengel (200ml) , Pantene Pro-V Hitzeschutz (150ml) , Syoss Heat Protect (250ml)
Ich glaube das Foto spricht schon Bände. Ich habe alle drei Hitzeprodukte aus etwa 20cm Entfernung auf Papier gesprüht - so wie ich es auch bei den Haaren tun würde - und habe so noch einmal für mich bestätigt, was ich beim Einnebeln vermutet hatte.

Pantene Pro-V Hitzeschutz & Glanz Sprühkur (mitte) ist wirklich ein Verschwender, was die Düse angeht. Dicke, fette Tropfen kommen hier auf kleinstem Platz auf und man muss sehr oft sprühen und viel durch kämmen bzw. Haare durchkneten, damit man das Gefühlt hat, dass alles gut verteilt ist. Wie gesagt - grundsätzlich kann ich nichts an dem eigentlichen Produkt bemängeln, aber der Sprühaufsatz ist schrecklich.

Mit dem Syoss Hitzeschutz Styling-Spray ist das schon etwas besser, wie man rechts sieht. Zwar konzentriert sich das Produkt auch eindeutig in der Mitte, aber es wird bei weitem nicht so durchweicht wie bei Pantene. Ein guter Sprühmechanismus, aber es verbraucht sich etwas schneller, als mein Favorit.

Dieser wäre - unschwer zu erkennen - der got2b Schutzengel von Schwarzkopf. Hier handelt es sich im Gegensatz zu den beiden Kontrahenten um einen Sprühknopf und nicht so einen Hebelmechanismus und der funktioniert um Längen besser, als die anderen beiden. Ein sehr feiner Sprühnebel wird ausgestoßen, der aber auch viel mehr Reichweite. Hier brauche ich wirklich nur halb so viele (wenn überhaupt) Pumpstöße um meine Haare zu befeuchten.


Leider bekommt man diesen entscheidenden Punkt nicht in der Drogerie mit - ich wäre zumindest nie auf die Idee gekommen, so etwas banales wie den Sprühmechanismus zu testen. 

Dienstag, 4. Juni 2013

Gebt mir ein "W"!! Gebt mir ein "T"!!! Gebt mir ein "F"!!!!

Okay, vor einiger Zeit klagte Jettie ihr Leid, dass sie etwas angedickte Nagellacke habe und diese gern wiederbeleben wölle. In den Kommentare kamen viele Ratschläge, von Kügelchen reinhaun, über Lackverdünner bis hin zu dem schwachsinnigen Rat Nagellackentferner reinzukippen.

Richtig gelesen. Es wurde vorgeschlagen das Zeug, das den Nagellack unwiderruflich vom Nagel entfernt IN das Fläschchen zu schütten, weil es den Lack wieder flüssiger machen würde.

Eindeutig eine Schnapsidee.

Gestern hatte ich es satt. Mein Essie "beyond cozy" war eingetrocknet. Ich schätzte, dass noch etwa ein Fünftel fest gewordener Lack in dem 5ml Fläschchen war, aber egal wie ich den Pinsel drehte oder in welchem Winkel ich mit ihm in der Flasche stocherte, es kam einfach gar nichts mehr heraus.

Nun gut, wenigstens wollte ich die Flasche behalten und mit Nagellackentferner ausspülen und säubern (man weiß ja nie wann man mal so was gebrauchen kann).

Ich gab also ein wenig Entferner hinein und schüttelte gedankenverloren einige Minuten vor mich hin.

Beim Aufdrehen fand ich, dass die Konsistenz perfekt war, der Lack gelöst, perfekt vermischt mit dem Entferner. Irgendwie schade ums Weggießen und so versuchte ich spaßenshalber damit meine Nägel zu lackieren.

So richtig aus dem Staunen bin ich noch nicht gekommen. Es dürfte nicht funktionieren, aber das hat es. Der Lack lässt sich super verstreichen, er trocknet immernoch genauso schnell auf den Nägeln wie zuvor, er hat sich nicht im Geruch verändert, rein gar nichts ist passiert - außer, dass er wieder benutzbar ist.

Versteh das einer... Wäre sehr dankbar für Erklärungsversuche in den Kommentaren.

Sonntag, 2. Juni 2013

Das abrupte Ende der Nagelsticker

Ich hatte ja hier (x) schon sehr positiv über die Nailstrips von Bling berichtet und muss jetzt natürlich noch auflösen, wie lange ich denn mit dem Sticker leben musste.

Erstaunlicherweise hat sich wirklich nichts an den Kanten gelöst, auch nach mehrfachem Spülen, Waschen, Schrubben, hantieren mit chemischen Reinigungsmitteln, durch die Haare fahren, etc tat sich einfach nichts!

Am 7ten Tag haben sich die halb-abgefeilten Steinchen teilweise unter dem Sticker und dem Topcoat gelöst.
Der Sticker blieb trotzdem bombenfest haften.

Danach tat sich kaum mehr etwas - ich konnte quasi meinem Nagel beim Wachsen zu sehen und frage mich seit diesem Experiment, wie man es mit Gelnägeln so aushalten, wenn in 1,5 Wochen der Nagel schon dermaßen rausgewachsen ist. Ich hab mich sowohl unwohl damit gefühlt, als auch fasziniert, wie rasant das doch alles passiert.

Der menschliche Körper ist wahrlich ein Wunder.

Wie gesagt - es tat sich nicht wirklich etwas bis zum 10ten Tag. An Tag 11 wollte ich gerade ein Foto schießen, als ich merkte, dass der Sticker fort war.

Ich weiß auch heute (6 Tage danach) noch nicht wo ich ihn verloren habe und bete, dass es nicht beim Kochen passiert ist.

Schlussendlich kann ich nur grünes Licht für die bling Sticker geben. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass Nagelsticker so gut halten können.



Donnerstag, 30. Mai 2013

Goodbye Mai: 2 Schrecken mit Ende

Was für eine Qual es manchmal sein kann Produkte artig aufbrauchen zu wollen. In dieser Monatsbilanz kann ich mit einer Erkenntnis über mich selbst und einer absoluten Kauf-un-empfehlung aufwarten:

1. Alverde Körperbutter mit Maciadamianuss"geschmack" (50ml)
+ Ach wie toll die gerochen hat, als ich sie vor 2 Jahren gekauft habe. Ich war mir wirklich sicher, dass ich mich mit einer Butter besser anfreunden konnte, als mit einer Lotion und so endlich mal ein wenig Körperpflege betreiben würde (...also, mach ich schon, aber mit dem Cremen hab ichs nicht so).
- Nach 2 Jahren roch sie nicht mehr so prima - ich glaube aber das ist okay für Naturkosmetik.
Fazit: An sich ein tolles Produkt, für mich eine Qual. Ich bin und werde einfach kein Eincreme-Mädel. Für die Zukunft werde ich mich rigoros von Bodylotions und Körperbuttern fernhalten auch wenn sie nach Muttis frisch gebackenem Kuchen oder Bacon riechen.

2. Pantene Pro-V Intensiv Glättung - 2min Aufbau Maske für normal-dickes Haar (200ml)
+ Eine solide Haarmaske ( sollte sie auch sein, wenn 9 von 10 Frauen UND Nazaan Eckes das für gut befinden),
- aber von intensiv Glättung keine Spur.
- Davon abgesehen empfand ich die Verpackung als HORROR. Da ist ein sehr straffer Klappverschluss auf der Packung, den ich mit nassen Händen nicht aufbekommen habe und dem auch einige Fingernägel zum Opfer gefallen sind. Zum Glück ist aber nicht alles aus einem Guss und so habe ich nach ein, zwei Wäschen, das Teil einfach aufgeschraubt.

3. essence "my skin" mattifying cream for normal to combination skin (50ml)
Das müsste eigentlich DAS perfekte Produkt für mich sein; besser kann meinem Hauttyp nicht entsprochen werden (Mischhaut mit öliger T-Zone), aber
- - man kann diese Creme wirklich nur hauch-hauch dünn auftragen (und goodbye zum Matt-Effekt sagen), weil sie sonst nicht einzieht und einen sichtbaren (!!!!) Film auf der Haut hinterlässt, der dann aussieht als würde man sich häuten. Ich habe den einen Abend einen riesigen Schreck bekommen, weil mir "Hautfetzen" im Gesicht hingen! Wenn man vor dem hart werden der Schicht darüber kommt, bilden sich eine Art "Würstchen".
- Das schlimmste ist aber neben diesem grausigen Feature, dass es sich hierbei um eine absolute Mogelpackung handelt. Man sehe sich die Dose an und visiere das Wort "skin" an. Da wo die Buchstaben dieses Wortes enden, endet nämlich auch das Produkt im inneren. Ich hab nicht schlecht gestaunt.
+ Der Geruch war ganz okay - eben dieses künstliche Waldbeeren-Aroma.
Fazit: Kauft das NIE NIE NIE NIE. Und ratet jedem davon ab. Schlimmste Creme, die ich je hatte.

4. Primavera Hand- und Nagelpflegebalsam in Ingwer Limette (50ml)
+ Riecht wie Zitronen-Mamba.
+ Pflegt gut und zieht moderat ein.
+/- könnte für meinen Geschmack etwas fester von der Konsistenz her sein.

5. L´oreal Hydra Active 3 sanftes Gesichtswasser (200ml)
+ Immer noch mein Lieblingsgesichtswasser.
Ich hatte allerdings vor kurzem einen Schreck bekommen, weil ich dachte es würde aus dem Sortiment genommen, aber nein! Das Wässerchen hat nur eine neue Verpackung bekommen.
Glück gehabt.