Dienstag, 21. Oktober 2014

Spieleabend mit moses.

Ich bin Black Stories Fan der ersten Stunde (das lege ich allen mit Sinn fürs Makabere auch wärmstens ans Herz), und so ist mir der moses. Verlag schon bestens bekannt. Über Blog dein Buch gab es vor kurzem einen etwas anderen Aufruf, bei dem es das neue "fliegende Zeilen" Spiel von moses. zu gewinnen gab. Und was soll ich sagen? Kurze Zeit später hatte ich das Spiel in der Post und konnte es kaum erwarten, denn ich liebe es zu Reimen und mit Wortspielen herum zu probieren.
Im (mal so nebenbei wirklich toll gestaltetem Karton) befinden sich sechs Notizblöcke (dieses Spiel ist für 3-6 Spieler empfohlen), Bewertungskarten in 6 Farben (für jeden Spieler demnach), eine Sanduhr, ein Würfel, 5 Aufgabenkarten und ein Versverzeichnis.
Sinn des Spiels ist den Vers eines Autoren/Poeten aus dem Verzeichnis unter einer bestimmten Vorgabe (zum Beispiel der Bewerbung eines Produktes) weiterzuführen oder einzubinden. Das soll dann möglichst anspruchsvoll oder einfach lustig sein, sodass man, nach Ablauf der Zeit, von seinen Mitspielern eine möglichst hohe Bewertung bekommt. Nach beliebig vielen Runden werden dann Punkte gezählt und der Gewinner steht fest.

Besonders gut gefällt mir dabei, dass die Verse durch 3maliges Würfeln absolut zufällig ausgewählt werden (so ist es schier unmöglich sich schnell zu wiederholen, wie das bei anderen Aufgabenspielen gerne mal passiert) und auch die Prämisen auf den Aufgabenkarten werden erwürfelt. Bei letzteren gibt es allerdings eine Art Joker, wenn man eine 6 würfeln sollte, in dem Fall darf man sich nämlich selbst das Thema auf der Karte wählen. 
Fazit: Nachdem ich schnell ein paar Stifte zusammengesucht hatte, konnte das Spiel schnell gestartet werden. Das ist für mich wirklich wichtig, denn manchmal sitzt man gut 15 Minuten, bis einer in einer Runde sich ausreichend mit Regeln etc befasst hat um dann endlich zu starten. Hier ist alles unkompliziert. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es sehr auf den Freundeskreis ankommt, ob "fliegende Zeilen" gut funktioniert oder nicht. Bei mir gab es da kein Problem - das sind fast ausnahmslos Leute, die gern Lesen, Reimen oder immer einen passenden Spruch auf den Lippen haben.


P.S.: bei amazon gibt es das Spiel für 19,44€

Kommentare:

  1. Danke, daß du mal ein Spiel zeigst, ich spiele auch für mein Leben gern und mag so klassische Kartenspiele nicht so (kann nur maumau und Uno) und mag mich auch nicht zum 100.000x von meinem Freund im Schach schlagen lassen..O.o
    Die Black Stories fanden wir allerdings doof. Die Auflösung und Logik des Ganzen war.. seltsam. Fand ich. Ich spiele ja auch gern mit Worten. Jetzt hab ich aber Lust auf das Riff-Spiel ^.^

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    1. Echt ätzend, dass wir nicht näher beieinander wohnen. Dann hätte ich das Spiel direkt mit zu dir geschleppt für einen Spieleabend. ^^

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  2. Ich liebe Black Stories ja auch total.*__* Mein Bruder hatte letztes Jahr einen Kalender und ich war immer ganz ningelig, wenn er ohne mich geguckt hat.:D
    Und mein Literaturwissenschaftlerherz schlägt bei deinem neuen Spiel irgendwie auch gleich höher...hmmmmm...zum Glück ist bald Weihnachten.:D

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    1. xD Diese Bizarren Geschichten machen echt süchtig! Die Version mit dem Schädel oben auf dem Bild ist noch mal cooler, weil es reale Fälle sind. Da kann man manchmal echt nur mit dem Kopf schütteln!

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